Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Ornamentenschatz
Person:
Dolmetsch, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1883104
INDISCH. 
STICKEREI, 
W EBEREI, 
GEFLECHTE 
UND 
LACKMALEREI. 
Ein 
Land 
voll 
üppiger Vegetation, 
reich 
Naturprodukten 
aller 
Art, 
unerschöpflichen Fundgruben 
Metalle 
Steine, 
Indien 
seinen 
Charakter 
übersprudelnder 
phantastischen 
seiner 
Bewohner 
Werken 
Kunst 
verleugnet. 
Trotz 
verhältnismäßig 
hohen 
Zivilisation 
gewisser 
Konservatisnuls, 
beinahe 
einem Jahrtausend 
sociale 
giöse 
Verhältnisse 
Einrichtungen 
erstreckte, 
selbstverständlich 
Kunstbestrebungen 
seine 
unausbleiblichen 
Folgen 
gChabts 
namentlich 
im Hinblick 
kastenartig 
abgeschlossenen Einzelgewerbe. 
UIISCEQIT! 
Jahrhundert 
können 
indischen 
Kunst 
thatsächliche 
Neuerungen 
konstatieren. 
Wenig 
konventionell, 
fiiefsend, 
indische 
Ornamentik 
ehesten 
einige 
Verwandt- 
schaft 
persischen. 
Flächendekoration, 
Charakter 
solche 
verliert, 
geradezu 
verschwenderischen 
Reichtum 
wiederholenden 
Motiven 
deren 
großartige 
Farbenpracht 
jedoch 
Beschauers 
aufregt, 
sondern 
Wohlthuende 
dasselbe 
hervorbringt. 
Konturen 
Modellierung 
vermeidenden 
Zeichnung 
gewöhnlich 
hellem 
Grunde 
tieferen Farben 
übrige 
Dessin 
dunklem Grunde 
hellen 
gehalten. 
Seine Motive 
Inder, 
erklärlich, 
hauptsächlich 
heimischen 
vertreten 
durch 
Lotus, 
PräChtig 
gezeichnete Rosen, 
Nelken, 
Granaten 
häuflgsten, 
nament- 
IICLIGYCH 
Produkten , 
begegnen 
konventionell 
behandelten 
Palmzweige 
entwickelte 
Weberei 
infolge 
englischen 
Konkurrenz 
Sinken 
begriffen 
moderne 
Seidenstickerei 
Kosten 
früheren, 
ruhigen 
Harmonie 
grellen 
Ahilinfarbcn 
vielfach 
angewendet. 
Weltruf 
werden 
berühmten 
Shawls 
Kaschmir 
behalten 
unerreichten 
Feinheit 
Zartheit 
her rlichen 
Farben. 
Bunte 
Baumwollteppiche 
gestreifte 
Zeichnung 
Stoffe 
vortrefflich 
anpasst, 
erfreuen 
wohlfeiler 
Ersatz 
W ollteppiche 
großen 
Verbreitung. 
geflochtenen 
Matten 
verdienen 
hinsichtlich 
Farbe 
Zeichnung 
UIISCYC 
Beachtung 
indischen 
Iackarbeiten, 
Vergleich 
chinesischen 
japanischen 
Technik 
weniger 
vollendet , 
unterscheiden 
denselben 
wesentlichen 
Punkt , 
eigentlich 
dient, 
polychrom 
aufgetragenen 
Ornamente 
schützen. 
Fig. 
n Z 
71 
H 8 
n 
11 II L1 
77 
Jahrhundert. 
Gestickter Teppich aus dem I6. j 
Bordüren von Seidenstickereien. 
Flächenmuster in Seide gestickt. 
Baumwollteppiche.  
Matte aus Binsengeüecht. 
Einfassungsmuster von Shawls aus 
Gemalte Lackarbeit. 
Kaschmir. 
Entnommen aus den Werken:  
Wyatt, fhe industrial arts of the nineteenth century, 
WVaring, nmasterpieces of industrial an and sculpture 
Bedfort, the treasury of ornamental art. 
Liävre, les arts döcoratifs E1 toutes les äpoques. 
1851. 
at the 
international 
exhibitioxx
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.