Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Ornamentenschatz
Person:
Dolmetsch, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882980
Tafel 
CHINESISCH. 
MALEREI, 
WEBEREI, 
STICKEREI 
UND 
ZELLEN S CHMELZ. 
C harakteristisch 
chinesische 
Malerei 
schon 
angeführte 
phantastische 
_Mischung 
Muster, 
deren 
Absonderlichkeit 
jedoch 
bei dem grofsen Reichtum und der glücklichen Zusammenstellung 
Farben 
Hintergrund 
Namentlich 
beliebt z 
schwarze, 
Weifse, 
blaue, 
goldene 
Konturen ; 
dadurch 
Zeichnung 
hellen 
dunklen 
Grunde 
schöner 
entschiedener 
Alles 
bisher 
Gesagte 
vollem 
Umfange 
seidenen 
Geweben 
Stickereien. 
Verarbeitung 
Seide 
China 
schon 
lange 
Christi Geburt 
hohe Stufe 
erreicht 
allgemein bekannt, Weniger dagegen wohl, dafs die bei der Weberei und Stickerei vorkonlmenden Goldfäden 
höchst Wahrscheinlich aus mit vergoldetem Papier oder Kautschukstoff umwickelten Seidenfäden bestehen. 
Einen 
hohen 
haben 
sogenanntem 
Zellcnschmelz 
(ömail 
cloisonnä) 
schmückten Vasen und Platten erworben. 
Wo derselbe erfunden wurde, läfst sich bis jetzt nicht mit Sicherheit 
entscheiden, 
jedenfalls 
Anwendung 
Chinesen 
Technik 
selbst 
folgende: Nachdem die beahsichtigte Zeichnung auf dem mit Schmelz zu bedeckenden Metallgrund angegeben 
ist, werden die einzelnen Fe1der_ derselben durch dünne, auf der Metallplatte aufgelötete Drähte von Gold 
Kupferlegierung 
begrenzt; 
dadurch 
entstehenden 
Zellen 
(cloisons) 
werden 
entsprechend 
gefärbtem Schmelz (email) angefüllt und dieser im Ofen aufgeschmolzen. 
ganze Oberfläche glatt poliert.  Auch hier kehren dieselben Motive wie 
Nach 
in der 
dem Erkalten wird die 
Malerei u. s. w. wieder. 
Figur 
dieser 
Weise 
ausgeführt 
variierte 
chinesische 
Reichssymbol, 
drachen 
(VCrgL 
dem unvollkommenen Zustand 
eines Drachen hat sich 
nämlich nach 
chinesischer 
Anschauung 
Mensch 
entwickelt. 
Konventionelle 
Darstellungen 
Früchten 
Blumen 
Porzellän 
gemalt. 
Gemalte 
Bordüre 
Chinagefäfs. 
Malerei 
hölzernen 
Kästchen. 
Teile eines Behanges von einem Himmelbett, gestickt in Seide und Gold (I 5. Jahrhundert). 
Muster 
gewobenen 
Zeugen. 
kupfernen 
altchinesischen 
Zellenschmelz 
ausgeführt. 
Ornamente 
Vasen, 
Schalen 
Räuchergefässeh 
Zellenschmelz 
ausgeführt. 
den Werken  
Entnommen aus 
ornamexlt 
of Chinese 
,Examples 
by Owen Jones. 
,Les arts däcoratifs 
Gewwxrbe vom 
,Kunst und 
Nürnberg. 
Gewerbemuseuln zu 
"GFKQJPJÄP,
        

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