Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Ornamentenschatz
Person:
Dolmetsch, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882856
Tafel 
RÖMISCH. 
ARCHITEKTUR. 
SKULPTUR. 
ORNAMENTIK. 
wie 
Römer 
zeigen 
ihren 
Kunstwerken 
infolge 
des 
Mangels 
originalem 
künstlerischem 
Genie 
eine 
entschiedene 
Abhängigkeit 
etruskischen, 
insbesondere 
griechischen 
Kunst. 
klassischen 
Formenreinheit 
häuüg 
übertriebene 
dekorative 
Behandlung. 
Römer 
für Pracht 
und Glanz entsprach 
meisten 
korinthische Ordnung, 
Kapitäl 
mitunter , 
Pantheon 
empfundene 
Ausbildung 
erhielt; 
dagegen 
sogenannten 
Komposita-Kapitäls, 
mechanische Mischung 
korinthischen 
jonischen. 
anderer 
korinthisierender 
Kapitäle , 
welche 
Renaissanceperiode 
wiederfinden, 
mit Delphinen, 
geflügelten 
Pferden 
etc. an 
der Voluten, 
zeugen 
übersprudelnden 
Phantasie 
Erfmder. 
den Ornamenten 
einzelnen Blätterformen 
streng 
stilisiert, 
dass deren natürlicher 
Ursprung 
schwer 
erkennen 
häufigsten 
Akanthusblatt 
Verwendung; 
dasselbe 
scheint 
jedoch 
seinen 
abgerundeten 
Spitzen 
und volleren Formen 
weniger 
in der 
griechischen 
Kunst. 
Ausserdem 
findet 
Eichenblätter, 
Lorbeer, 
Pinienzapfen, 
Weinlaub , 
Palme, 
Epheu, 
Aloe, 
Winde , 
Ähre , 
Mohn 
u  dergl. 
regelmässiger 
Abwechslung 
freier 
schwungvoller 
faltung, 
belebt 
durch 
reiche 
Blumen, 
Früchten 
figürlichen 
Ausschmückungen. 
Korinthisches 
Kapitäl 
Pantheon 
Rom. 
Kandelaberknauf 
vatikanischen 
Museum. 
Komposita- 
-Kapitäl 
einem 
Tempel 
Bruchstück 
Frieses , 
Hadrian 
Tivoli 
gefunden, 
ranischen 
Museum 
Rosetten 
Vatikanischen 
Museum. 
Bruchstück 
Frieses 
Rom. 
Säulenbasen 
spätrömischer 
Gesimsglieder 
Ruinen 
Kaiserpaläste 
Palatin. 
übrigen nach photographischen 
Aufnahmen.)
        

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