Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Ornamentenschatz
Person:
Dolmetsch, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1884477
Tafel 
FRANZÖSISCHE 
RENAISSANCE. 
TEPPICH-MALEREI. 
Aus 
der Zeit 
der Gotik wurde 
die Vorliebe 
teppichartige Bemalung der Wohnräume herübergenommen 
Periode 
Renaissance. 
Doch 
schlägt 
gerade 
mannigfachen 
Zurückgreifens 
antike 
Formen, die gotische Ueberlieferung sehr oft durch, oder aber sind es wieder orientalische Anklänge 
(vergl. Fig. 2 u. 7), welche die Ausbildungen einer reinen Renaissance hindern. 
Die Bemalung wurde gewöhnlich in der Art ausgeführt, dass etwa die zwei unteren Drittel der 
Wände mit einem volleren und schwereren, der obere Teil dagegen mit einem einfacheren und leichteren 
Anklänge 
Muster bedeckt war (vergl. Fig. 3 u. 4). Wo Rankenwerk vorkommt, ist es fast immer stark stilisiert; 
eine grosse Rolle im Ornament spielen die Namenszüge (Anfangsbuchstaben) der Herrscher, sowie Kronen 
und das königliche Abzeichen von Frankreich, die Lilie.  Bei den Farben sind gebrochene Töne beliebt, 
häuüg 
verwendet. 
Gemalte 
Teppichmuster 
Schlosse 
Blois 
Franz 
Versehen verkehrt gezeichnet.) 
wurde aus 
Entnommen 
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   ääää-Q-äer. 
        

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