Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Ornamentenschatz
Person:
Dolmetsch, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1884307
ITALIENISCHE 
RENAISSANCE. 
PLASTISCHE 
ORNAMENTE 
IN 
MARMOR 
UND 
BRONZE. 
Einen 
früheren 
Zeiten 
gekannten 
Aufschwung 
nahm 
Marmorskulptxlr. 
Dabei 
unterscheiden 
Hochrenaissance 
Frührenaissance 
Richtung, 
erstere 
starke 
Unterschneidungcn 
Blumen- 
Rankenwerks, 
sowie 
fxgürlichen 
Elements 
liebte. 
Die Kapitäle zeigen, 
namentlich in der Frührenais- 
sance, eine nahe Verwandt- 
schaft mit solchen der korin- 
thischen Ordnung: aber an die 
Stelle der Voluten treten jetzt 
vielfach pflanzliche Gebilde, 
am häufigsten jedoch Delphine, 
Drachen, Füllhörner u. s. w. 
Gerade in diesem Punkte tritt 
der schöpferische Reichtum der 
Renaissance so recht zu Tage. 
Auch an ügürlicher Aus- 
schmückung der Kapitäle ist 
das Akanthusblatt spärlicher, 
gewöhnlich nur in einer Reihe 
auf.  Mit der Hochrenaissance 
beginnt dann eine Zeit engeren 
Anschlusses an die antiken Ord- 
nungen, die in dieser Periode 
sämtlich wieder zur Geltung 
kommen. 
Fast gar keine Schranken 
hinsichtlich der Modellierung 
kannte die Bronzetechnik, was 
eine unmittelbare Nachbildung 
der Natur zur Folge hatte, be- 
sonders bei vegetabilischem 
Mangel. 
Dagegen 
Schmucke. 
Kunstblüte 
gewöhnliche 
Gegenstände 
hohem Mafse 
eingewirkt 
zeigen 
beiden 
prächtigen 
Thürklopfer. 
Thürsturz 
Marmor 
Palazzo 
ducale 
Urbino. 
XV. Jahrhundert. 
-Kamin 
Marmor- 
daselbst. 
Konsolkapitäl 
Marmor 
Kirche 
Fonte 
Giusta 
Siena. 
XV. hhrhnlndert 
Grabmal. 
Thürumrahmung 
Bronze 
Thüre 
Ghibcrti 
Baptisterium 
Florenz. 
Lisenenfüllung 
Marmor 
Altare 
Kirche 
Fontc 
Giusta 
Siena. 
Thürklopfer 
Bronze. 
Säulenkapitäl 
Portale 
Florenz. 
photographischen 
Aufnahmen, 
gezeichnet 
Architekten 
Lambert und 
Stuttgart. 
Herdtle 
Bauhütte " 
6 L3
        

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