Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Ornamentenschatz
Person:
Dolmetsch, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1884066
ITALIENISCHE 
RENAISSANCE. 
INTARSIEN. 
B lühte 
Zeit 
der 
Renaissance 
Holzschnitzerei 
überhaupt , 
gilt 
das 
ganz 
besonderem 
Grade 
von einem Zweige derselben, nämlich von den eingelegten Holzarbeiten (lntarsien), mit welchen namentlich 
Chorstühle, Schränke in Sakristeien u. s. w. aufs reichste geschmückt waren. Hinsichtlich der Gegenstände 
der Darstellung findet eigentlich keine Beschränkung statt, da wir ganze Gemälde, perspektivische Ansichten 
und Ornamente in buntester Auswahl antreffen. Letztere, meist hell auf dunklem Grunde, bieten uns eine 
herrliche 
stilisierten 
Pflanzenmotiven , 
vermischt 
verbunden 
allerlei 
Vasen , 
Gefäfsen, 
lebenden 
Wesen 
Anordnung 
Rankenwerks 
wenigstens 
regelmässigen 
umrahmten 
Flächen, 
streng 
symmetrische. 
Auch 
Akanthusblatt 
erster 
Lixrlie 
Verfügung ; 
jedoch 
ist hier der EinHuss zu beachten, den die Herstellungsweise auf die Spitzen der Blätter ausübt. 
Um gröfsere Lebendigkeit zu erreichen, wird mitunter neben der Intarsia das Niello angewandt; 
Blattrippen, 
Schrafüerungen 
werden 
durch 
Ausfüllung 
einer 
dunklen 
Masse 
hergestellt. 
Fig' 
Vom 
Vom 
Chorgestühl in S. Anagtasia in Verona. 
Sockel der Sakristeischränke in S. Maria 
Organo 
daselbst. 
Chorgestühl 
daselbst. 
Monte 
Oliveto 
maggiore. 
S. Petronio zu Bologna. (Grund 
der Certosa bei Pavia. (Bei Fig. 
der Mittelfclder schwarz.) 
I2 Grund schwarz.) 
Stuttgart. 
Reg-Baumeister Borkhardt 
A u f nahmen von 
ü
        

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