Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Ornamentenschatz
Person:
Dolmetsch, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1882183
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1884003
ITALIENISCHE 
RENAISSANCE. 
FAYEN CEPLATTE N. 
Das Material und die Art der Herstellung glasierter Thonplättchen brachten es mit sich, dafs Fufsböden 
und Wandbekleidungen aus solchen Plättchen kein in allen Einzelheiten so fein durchgeführtes Ornament 
aufzuweisen vermochten, wie Schöpfungen aus Metall, Marmor u. s. w. Wo diese Technik daher über 
das einfache geometrische Muster hinausgeht, sind die meist an byzantinische und orientalische Vorbilder 
erinnernden Ornamente doch bescheiden, aber dafür auch um so klarer und kräftiger. Ihre Wirkung 
erhält aber noch eine Steigerung durch die Trefflichkeit der Farbenzusammenstellung: und doch wurden 
in weiser Mässigung fast nie mehr als 4 Farben zur Anwendung gebracht. 
Besondere Berühmtheit erlangte durch Fabrikation solcher Ziegelböden- und Wandbekleidungs- 
Platten die Schule der Robbia, weshalb solche Plattenmosaiken vielfach unter dem Namen "Robbiaarbeiten" 
verzeichnet 
werden. 
Bekleidungsplatten an 
den Treppenwänden 
des Hauses Nr. 
Luccoli 
Genua. 
7, 8 u. IO. Desgleichen in Haus Nr. I0 in Via 
Fufsbodenplatten aus'San Petronio zu Bologna. 
4a 51 
17. 
2: 31 
16 u. 
S. Matteo 
daselbst. 
Aufgenommen von Reg, 
Baumeister Borkhardt 
Stuttgart. 
{Lbfääüißr
        

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