Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Anatomie von Hirsch, Reh und Ziege
Person:
Ellenberger, Wilhelm Baum, Hermann Dittrich, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1881643
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1881893
Tafel 
Erklärung 
der 
Figuren 
Fig. 7 
Fig. 8 
Fig. 9 
Fig. 10 
Fig. 11 
Fig. 12 
Fig. 13 
Fig. 14 
Fig. 15 
Fig. 16 
Fig. 17 
Seitenansicht der Kopflnuskeln des Hirsches, bei nach hinten und 
muschel. 
Seitenansicht des Kopfskelettes des Hirsches. 
Vorderansicht des Kcpfskelettes des Hirsßhes, 
Seitenansicht des Kopfskelettes des Rehes. 
Seitenansicht des Kopfskelettes der Ziege. 
Klauen der Ziege, von unten (von der Sohleniiäche) gesehgn, 
Klauen des Hirsches, von unten (von der Sohlenfläche) gesehgn, 
Klauen des Rehes, von unten (von der Sohlenfläche) geseherh 
Schnitt durch die rechte äußere Vorderzehe und das untere Ende 
Schnitt durch die rechte äußere Vcrderzehe und das untere Ende 
Schneidezähne vom Hirsch. 
außen gestellter 
des Mittelfußes 
des Mittelfußes 
Spalte der Ohr- 
vom Hirsch. 
der Ziege. 
a (Fig. 7) Besonderer Heber (Eigenheber) der Oberlippe (M. levator 
labii superioris proprius) und f Pyramidenmllskel der Nase 
(M. caninus s. pyramidalis nasi). Die beiden Muskeln bilden 
zunächst einen einheitlichen Muskel, der an der Gesichtsbeule 
(Fig 827) entspringt und nach dem äußeren Naseniiügel hin 
verläuft. Nahe dem letzteren geht jeder der beiden Muskeln 
in mehrere Sehnen aus, die das Nasenloch von beiden Seiten 
umfassen und teils im Flotzmaule, teils im äußeren Nasen- 
flügel und in der Oberlippe enden. Das gemeinsame Bündel 
 der beiden Muskeln modelliert sich beim lebenden Tiere. 
b (Fig. 7) Heber (Auswärtszieher) der Oberlippe und des Nasen- 
llügels oder Nasenlippenheber (M. levator nasolabialis). Er 
ist ein ungemein dünner, hautartiger Muskel, der ohne scharfe 
Grenze aus dem Stirn-Nasenhautmuskel hervorgeht und zu 
dem äußeren Nasenliügel und der Oberlippe verläuft. Er 
spaltet sich in einen oberflächlichen Schenkel, der in den 
äußeren Nasenflügel und die Oberlippe ausstrahlt, und in einen 
tieferen Schenkel, der unter den besonderen Heber der Ober- 
lippe tritt und am Nasenfortsatze des Zwischenkieferbeins 
nahe demtZwischenzahnrande endet. Die Fasern der ober- 
Hächlichen Platte laufen vom Nasenrücken teils gerade, teils 
schräg nach vorn und unten. Die Fasern der tiefen Platte 
ziehen im allgemeinen schräg nach vorn und unten. Der 
Muskel ist in seinem hinteren Teil an vielen Stellen so dünn, 
daß die Muskelfasern kaum mit Sicherheit erkannt werden 
 können. 
d, d" (Fig. 7) Brustkiefermuskel (vgl. auch d, d' in Fig. 1, 3 u. 5 
auf Taf. 1, 3 u. 5). Der Brustkiefermuskel endet mit einer 
 fleischigen Zacke am Grefäßausschnitte bzw. am unteren Rande 
des Unterkiefers und mit einem Sehnenzuge  der an oder 
nahe dem vorderen Rande des äußeren Kaumuskels (m) in 
die Höhe steigt und allmählich mit der Aponeurose des Kau- 
muskels verschmilzt, die an dessen vorderem Rande besonders 
stark wird. In der Regel modelliert sich die mit d" bezeich- 
nete Sehne gemeinschaftlich mit dem vorderen Rande des 
äußeren Kaumuskels äußerlich. Nur bei starker Kontraktion 
des Muskels kann sich der Sehnenzug für sich allein so deut- 
lich abheben, daß er trotz der ihn überziehenden äußeren 
Haut zu erkennen ist. Im übrigen siehe S. 4. 
e (Fig. 7) Endabschnitt des Brustzungenbeinmuskels (s. S. 6, 
 vgl. auch v in Fig. 1, 3 u. 5 auf Taf. 1, 3 u. 5). Hier modelliert 
sich beim lebenden Tiere, wie schon S. 6 ausgeführt wurde, 
der Kehlkopf in Form einer Hachen Erhebung. 
f (Fig. 7) Pyramidenmuskel der Nase s. oben unter a. 
g (Fig. 7) Jochmuskel (M. zygomaticus). Er ist ein platter, lang- 
 gezogener, bandartiger, aber verhältnismäßig starkerlMuskel,
        

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