Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Anatomie der Tiere für Künstler
Person:
Ellenberger, Wilhelm Baum, Hermann Dittrich, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1878737
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1879046
bildungen illustriert worden, weil uns gute und zweckentsprechende Figuren 
nicht zur Verfügung standen. Einzelne Abbildungen für den Textband 
anfertigen zu lassen, hielten wir aber deshalb für überflüssig, weil wir 
in späteren Tafel-Lieferungen die entsprechenden Abbildungen im Zu- 
sammenhange bringen Wollen. 
Die Legenden zu den Tafeln der ersten fünf Lieferungen sind im 
Hinblick auf den nunmehr vorliegenden Textband scheinbar zu ausführlich 
gehalten worden. Wir fühlten uns aber zu dieser Ausführlichkeit der 
Figurenerklärungen verpflichtet, weil der Textband beim Erscheinen der 
ersten vier Lieferungen noch nicht vorlag und weil wir dem Künstler 
das Nachsehen beim Studium der Tafeln möglichst erleichtern und mög- 
lichst bequem machen wollten. Der Textband ist aber trotz der aus- 
führlichen Figurenerklarungen keineswegs überüüssig, weil in demselben 
alle Wichtigen Tierarten berücksichtigt sind, weil er vieles Wichtige 
enthält, was in den Legenden fehlt, weil sich in demselben Wichtige 
schematische Zeichnungen iinden, welche die Wirkungen der Muskeln er- 
klären und weil vor allem im Texte die physiologischen Verhalt- 
nisse besprochen werden, welche dem Künstler erst das richtige Ver- 
ständnis für die Formveramlernng der Muskeln bei der Kontraktion, für 
die Lageveranderungen der einzelnen anatomischen Teile bei der Bewegung 
u. s. _vv. gewähren. 
Über die Anordnung der Tafeln und die Art der gewählten Bezeicl1- 
nungen der abgebildeten Teile haben wir uns bereits in der Vorrede zur 
1. Lief. ausgesprochen. Es wird jedem Leser leicht begreiflich erscheinen, 
welche Vorteile es bietet, dass derselbe anatomische Teil, z. B. ein be- 
stimmter Muskel, durch alle Tafeln dieselbe Bezeichnung tragt. Dadurch 
wird die Orientierung bei der Betrachtung der Figuren, z. B. der Vorder-, 
Seiten-, Rückansicht und dergL, ungemein erleichtert. Auch sind die 
Hinweise im Textbande auf die Figinen der Tafeln weniger umständlich, 
als dies sonst der Fall sein würde. 
Um dem Leser das Zurechtünden im Tlextbantle und in den Tafeln 
zu erleichtern, haben wir dem Textbande ein möglichst ausführliches 
Register beigegeben. In demselben sind alle abgebildeten wichtigen 
anatomischen Teile und alle wichtigeren "Darstellungen des Textbandes 
und der Figurenerklartingen in Form von Stichworten und unter Hinweis 
darauf, wo sich die betreffende Abbildung oder Schilderung findet, auf- 
genommen worden. Das Register dürfte deshalb den Gebrauch des Werkes 
wesentlich erleichtern. 
Wir sind auch bemüht gewesen, durch Anwendung verschiedener 
Druckarten das Werk möglichst durchsichtig zu gestalten. 
Der Verlagsbuchhandlung sind wir zu besonderem Danke da- 
für verpflichtet, dass dieselbe uns und unseren Wünschen jederzeit in der 
zuvorkommendsten Weise entgegengekommen ist und auch den Textband 
noch mit zahlreichen Abbildungen ausgestattet hat. 
Dresden, 
im 
Oktober 
1901. 
Die 
Verfasser.
        

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