Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Anatomie der Tiere für Künstler
Person:
Ellenberger, Wilhelm Baum, Hermann Dittrich, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1878737
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1879744
Länge von: 
Schulterblatt           221,12 oder 251,2 cm 
Oberarmbein           29  32 „ 
 ,27  
Ellbogenbein           31 1,11, „ 34 , 
Fusswurzel            2 „  „ 
1. (innerem) Mittelfussknochen    3 „ 4 „ 
2. „  .  81,32 „ 10 , 
3. ,    91]? , 101,3 , 
4. „    91]? , 101,14 , 
.5. (äusserem) „    71]? „ 91,54 , 
1. Zchenglicd der 2. Zehe      31,2  311;;  
1. , „ 3. ,      4 „ 5 , 
1.  , 4. ,      4 , 5 „ 
1. „ „ 5. (äusseren) Zehe  31113 „ 31]? , 
2. , „ 1. (inneren) „  21,3 „ 21,3 , 
2. , , 2. Zehe      21fg „ 31,32 „ 
2. „  3. „      3 „ 41,4  
2. , , 4. „      3  4 „ 
2. „ „ 5. (äusseren) Zehe  21,13  31,3 , 
5. Die Beckengliedrnasse. Das Becken erscheint stark in die Länge gestreckt, 
weil das Sitzbein in der direkten Verlängerung des Darmbeines liegt, sodass die Längs- 
achsen beider Knochen eine gerade Linie darstellen, welche mit der horizontalen 
einen ungefähren Winkel von 30-350 bildet. Der vor der Gelenkpfanne gelegene 
Teil des Beckens verhält sich zu dem hinter dieser gelegenen Abschnitte, wie 17 : 111,; cm 
oder 17:12 cm. Die Darmbeinschaufel ist fast (aber nicht ganz) sagittal gestellt und 
erscheint nur wenig breiter als die sehr plumpe Darmbeinsäule; der Hiifthöcker stellt 
bei grossen Löwen einen 3-4 cm langen, nach hinten und unten gerichteten Knochen- 
kamm dar, während der Darmbeinhöcker so stark in die Länge gezogen ist, dass er 
7-8 cm lang wird. Sein freier Rand ist gerundet. Der Sitzbeinhöcker stellt einen 
sehr dicken, bei grossen Löwen 31l2-4 cm breiten, fast quergestellten Kamm dar. Die 
Beckenfuge springt stark nach unten in Form eines Längskammes vor. 
Das Oberschenkclbein besitzt einen starken, grossen Rollhügel und erscheint im 
übrigen fast gerade (nur ganz wenig nach vorn gekrümmt). Die Kniescheibe ist 
sehr lang mit deutlicher Basis und Spitze. Von den Unterschenkelknochcn ist das 
Wadenbein ganz erheblich schwächer als das Schienbein, im übrigen sind beide 
fast gleich lang; das Schienbein ist nur ganz wenig nach innen gekrümmt, sodass 
seine Liingsachse fast gerade verläuft. Die Knorren und die Gräte des Schienbeins 
sind gut entwickelt. Der freie Rand der letzteren verläuft fast gerade und ist stumpf 
(abgerundet). Die Gräte endet ungefähr in der Mitte des Schienbeins. Die beiden 
Bandhöcker (Knöchel) am unteren Ende des Unterschenkelskelettes treten sehr deut- 
lich hervor. Über die Fusswurzclknochen ist etwas Besonderes nicht zu sagen. Dic 
Mittelfussknochen und die Zehengliedcr verhalten sich, abgesehen von den geringen 
Diifercnzen in der Länge (s. Tabelle S. 64 u. S. 65) wie am Vorderfusse. 
Die von uns gefundenen Masse der einzelnen Teile des Beckenglicdmassenskelettes 
gestalten sich, wie folgt. 
Länge von: 
Oberschenkelbein         321,2 oder 36 cm 
Schienbein.           2811„ , 30  
Wadenbein           27 „ 28 „
        

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