Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Anatomie der Tiere für Künstler
Person:
Ellenberger, Wilhelm Baum, Hermann Dittrich, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1878737
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1879581
sondern vor dem Hirnschädel. Der Gesichtswinkel, welcher durch 
eine vom Naseneingange zur Mitte des ausseren Gehörganges und durch 
eine von diesem zum vorspringendsten Punkte der Stirn gezogenen Linie 
gebildet wird, beträgt beim Menschen gegen 900, beim Pferde nur 
13-15" und steigt bei der Katze auf ca. 400. (Textfigz 16-19.) Der 
Gesichtsschädel ist bei den Tieren grösser als der Hirnschadel, 
während dieses beim Menschen gerade umgekehrt ist; nur bei der 
Katze ist der Gesichtsschädel verhaltnismässig klein. 
Das Kopfskelett des Pferdes hat die Gestalt einer vierseitigen 
Pyramide, deren Basis halswärts (nach hinten) und deren Spitze n1und-, 
bezw. nasenwärts (nach vorn) gerichtet ist. Der Kopf der Wieder- 
kauer ist kürzer und breiter als der des Pferdes, der des Schweines 
ist verhält-nismässig lang und m. o. w. deutlich vierkantig. Die Gestalt 
des Kopfes des Hundes ist je nach der Rasse ungemein verschieden; 
man unterscheidet langköpfige und kurzköpiige Hunde (s. unten). 
Am Kopfskelett beschreibt man ein M u nd- oder Nasenende, ein 
Genick- oder Halsende, eine obere (Rückeir) und untere (Kehh) 
Flache und zwei Seitenflachen. 
An der oberen Fläche unterscheidet man die ScheiteL, Stirn- und Nasengegend. 
Die untere Fläche zerfällt ohne Unterkiefer und Zungenbein in die Gegend der Schädel- 
basis, die Choaxiengegend und die Gaumengegend. An den Seitenflächen ist die Seiten- 
fläiehe des Schädels von der des Gesichts zu trennen. 
9a  
M" v Y 
v" x  v, 
E, v 
j l f  
Q3135," 
Fig" 
des Pferdes. 
Kopfknochen 
a : Hinterhauptsbein, b s Scheitelbein, c r Stirnbein, 
kieferbein, f z Oberkieferbein, g : Thränenbein, h : 
k I Unterkiefer. 
d : N asenbeixa, 
z Jochbein, i: 
e : Zwischen- 
: Schläfenbeixx,
        

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