Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Anatomie der Tiere für Künstler
Person:
Ellenberger, Wilhelm Baum, Hermann Dittrich, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1878737
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1879517
ausgiebig die Seitwärtsbewvegungen. Das Gelenk ist rundum von Muskeln 
nnilagert; seine Lage ist nur nach der Lage des grossen Rollhügels zu 
bestimmen. Derselbe liegt nach aussen und ein Wenig nach hinten von 
der Gelenkpfanne, seine Lage ergiebt sich deshalb aus den S. 38 über 
die Gelenkpfanne gegebenen Massen, ferner aus Fig: 1 u. 3 Taf. 1 u. 3. Da 
der grosse Rollhügel von ziemlich dicken Muskelniassen und der äusseren 
Haut überlagert ist, so modelliert er sich durch dieselben nur in Forni 
einer wenig deutlichen, nicht scharf begrenzten, abgerundeten Erhöhung. 
b) Die Kniescheibe, Patella, ist ein dreiseitiger, pyramiden- 
förniiger, mit der Spitze nach unten gekehrter, von vorn nach hinten 
abgeiiachter Knochen, der in der Beug'est.ellung' auf dem innenseitigen Roll- 
kannne der Kniescheibenrolle, sonst aber in einer Yertiefung direkt über 
der Kniescheibenrolle des Oberschenkelbeines sitzt (Textiig. 15A u. 15 B). 
a F7 
I, 
H 
 
II 
 
n-d 
I 
Fig- 
15 A. Lage der Kniescheibe 
Beugestellung des Kniegelenks 
(schematisch). 
bei 
Fig. 15 B. Lage der Kniescheibe bei 
Streck- (Ruhe) Stellung des Kniegelenks 
(schematisch). 
Oberschenkelbeiu, 
Schienbein, c : Kniescheibc, 
Kniescheilac. 
der 
Band 
gerades 
Die Kniescheibe ist in jeder Stellung durch die Haut hindurch feststell- 
bar. In der Ruhestellung' liegt ihr unterer Abschnitt in einer in F ig. 2 
Taf. 2 Pferd mit 20 bezeichneten Querxrertiefung. Die direkt unter dieser 
Quertiertiefunztg sichtbare Vorwölbuiig wird durch den innenseitigt-zn Roll- 
kannn des Oberschenkels hertrorgerufen. Weiter zehenwärts sind eventuell 
die geraden Bänder der Kniescheibe (s. unten) und der Anfang des Schien- 
beinkainnies wahrnehmbar. Bei dein während der Bewegungen des Knie- 
gelenkes stattfindenden Auf- und Abwärtsgleiten der Kniescheibe tritt 
letztere plastisch sehr deutlich hervor. Dies ist auch bei starker Slaannilng 
und (lontraktion des vierköpfigen Schenkehnuskels (Kniegelenkstreckers) 
der Fall (näheres s. in dem Kapitel „Äusserestt). 
c) Der Unterschenkel, Cr u s. Das Skelett des Unterschenkels 
besteht aus einem dickeren, vorn und innen gelegenen Knochen, dem
        

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