Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Anatomie der Tiere für Künstler
Person:
Ellenberger, Wilhelm Baum, Hermann Dittrich, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1878737
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1879428
10 Sehnenbeine an den ersten Zchengclenken; die für die 3 Zehengcleiike bestimmten 
Sehnenbeine fehlen. 
Die 3 Zehen elenke sind Wlechselvelenke- an "edem derselben 
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findet man 1 Gelenkkapsel und 2 Seitenbänder. Dazu gesellen 
sich noch Bänder, welche die Sehnenbeine in der Lage erhalten und 
andere, die plastisch ohne Bedeutung sind. Am 2. Zehengelenke kommen 
beim Pferde noch h in t e r e B ä n d e r vor, Welche die übermassige Streckung 
des Gelenkes hemmen. Beim Rinde und Schweine finden sich auch 
Zivischenzelienbander, die das Auseinanderweichen der Zehen hindern. 
Zu den Afterzehen der Wiederkäuer zieht vom 
untern Ende des N Mittelfusses ein Bandappzirat. 
a  ,   
s. Bei den I1 leischfressern finden sich noch 
 elastische (Rücken-) Bänder (Textfig. S), 
 die vom 2. zum 3. Zeheiigliede gehen und das 
ä p  letztere aufrichten, bezw. zurückziehen. Bei der 
I1 Katze kann das dritte Zeheiiglied so weit, zurück- 
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  wden dass es an der Seite des 
F]? 8_ gezogen wei , 
Elastische Zehpubändgr 2. Zehengliedes liegt. Das dritte Zeheiigelenl; 
des Hundes ist wegen der elastischen Fuss-Rückenbänder ein 
a Iersiesi b Izweim federndes Gelenk. An den Zehengelenken sind im 
u.czdritteszehenglied,    
(l I elastisches Band. allgemeinen nur Beugung' und Streckung moghch, da 
Drehbeivevun en sowohl als Seitwartsbeweguiigtan so 
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gut wie ausgeschlossen sind. Sonderbetvegiingen einzelner Zehen, wie 
diese an den Fingern des Menschen zu beobachten sind, kommen in 
ganz beschränktem Masse bei den Fleischfressern vor; bei den 
kleineren Haustieren werden (lieselben durch die Zivischenzehenbäiniler 
gehindert. Die läeugung und Streckung können bei den Fleis chfr e s s er n 
ausgiebig stattfinden; weniger ausgiebig finden dieselben bei Rind und 
Sch w ein und am wenigsten beim Pfer d e statt. Deutlich sind diese Be- 
wegungen nur am ersten Zehengelenke wahrnehmbar. Die anderen Ge- 
lenke nimmt man beim Pferde kaum wahr. Bei den Fleischfressern 
ersclilaffen bei den starken Beugungen die Seitenbander ganz erheblich, 
sodass Seittvartsbeweguiigen stattfinden könnten, wenn die nötigen lliuskelii 
Vorhanden waren. 
Plastische Punkte am Fusse. (Teil Pferd, Rind.) Das Skelett 
des FUSSGS ist von Muskeln und Sehnen viel weniger bedeckt und 
verdeckt als das übrige Gliedmassenskelett. An der Vorder- 
fnsswnrzel modelliert sich vor allem das am äusseren Rande der 
Beugeiläche nach hinten Vorspringende Erbsenbein und namentlich 
dessen gewölbte änssere Fläche. Im übrigen verdecken die Ringbäiuler 
und Sehnen die Knochen an beiden Flächen. Die Seitenränder sind zum
        

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