Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Anatomie der Tiere für Künstler
Person:
Ellenberger, Wilhelm Baum, Hermann Dittrich, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1878737
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1881082
198 
Das 
Becken. 
der 
einzelnen Tierartvn, 
Fig. T3 Taf. 11 
Fig. 7- 
Pferd; 
-9 Taf. 5 Rind und Taf. 
Fig. 74 Taf. 13 Pferd.) 
11 
un d 
12 
Pferd, 
und 
Am Becken modellieren sich hinten der After mit den Aftergruben 
event. die Schaum, unten das Euter oder der Hodensack und die 
Vorhaut 
196) 
Der Teil des Beckens, der von einer beide Hüfthöckei- verbindenden 
Linie bis zu einer die Sitzknorren verbindenden Linie reicht, heisst beim 
Pferde die Kr u ppe; sie umfasst auch das Kreuz (die Kreuzbeingegendf). 
In dieser Gegend sieht man am Rücken eine Längsfurche, Welche die 
Grenze zwischen der beiderseitigen Kruppen-(Cäesass-hnuskulatur angiebt. 
Nach aussen von dieser Linie, bezw. eimvärts vom Hüfthöcker, tritt am 
Anfang der Kruppe bei mageren Tieren eine undentliche Iilrhöhung als 
Marke des Darmbeinhöckers hervor. Der Vordere Rand des Darmbeins, 
der Darmbeinkamm, bezw. der Vordere Rand des Kreuzbeins markieren 
sich in Form einer queren Erhöhungslinie, die die Kruppe von der Lende 
scheidet und nach aussem (lateral) mit dem Hüfthöcker oder äusseren 
Darmbeinwinkel endet, der sich als langgezogene Erhöhung deutlich 
durch die äussere Haut modelliert. Man erkennt Weiterhin, ungefähr 
handbreit vor dem hinteren Rande der Beckengegend, eine nach hinten 
schwach konvexe, im übrigen fast senkrecht herablaufende Furche, Welche 
die Grenze zwischen dem ztveiköpiigen und dem halbsehnigen Muskel 
angiebt. Die Formung der Kruppe ist nach der Tierrasse und Indivi- 
dualität ungemein verschieden, sie kann gerade oder nach hinten stark 
abfallend, gerundet, scharf u. s. w. sein. Bei männlichen Pferden ist das 
Becken kräftiger, länger, bei weiblichen breiter und kürzer. Die Ent- 
fernung der Hüfthöcker von einander (Hüftbreite) steht in gewissen Be- 
ziehungen zur Leistungsfähigkeit der Tiere und in einem gewissen Ver- 
hältnisse zur Schulterbreite (Entfernung beider Schultern von einander). 
Der 
Schwanz. 
Der 
Schwanz 
setzt 
sich 
das Kreuzbein 
Der 
Schwanzansatzß 
Rasse u. s. w, ebenso die Formung des 
Verhältnisse einzugehen, erscheint nicht 
ist verschieden nach Tierart, 
Schwanzes. Näher auf diese 
angezeigt.  
Der 
Schwanz 
bedeckt 
den 
After 
und 
Weiblichen 
'J"ieren 
Scham und die sogen. hiitteliieisehgegend. Seitlich vom Schwanz sieht 
man bei der Ansicht des Tieres von hinten die hintere, gerundete Ulll-
        

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