Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Anatomie der Tiere für Künstler
Person:
Ellenberger, Wilhelm Baum, Hermann Dittrich, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1878737
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1881020
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Grenze des Kopfnickers sichtbar. Diese liegt ungefähr in der Mitte der 
Seitentläche des Halses. Von dieser Rinne kehlwarts folgt eine stärkere 
Wölbung, deren Grundlage durch die vom Kopfnicker bedeckten Quer- 
und Gelenkfortsatze der Halswirbel gegeben ist. Diese Wölbung geht 
in eine bei mageren und edlen Tieren sehr deutliche, bei gemeinen Rassen, 
fetten und dickhäutigen Tieren sehr abgeflachte Längsrinne, die Drossel- 
rinne (18 u. 20 in Fig. 74), über. Diese wird nackenseitigg; durch den 
deutlich markierten, unteren (kehlseitigen) Randabschnitt des Kopfnickers 
und kehlseitig durch den oberen (nackenseitigen) Randabschnitt des Brust- 
kiefermuskels begrenzt. In der genannten Wölbung sieht man beim 
Pferde meist noch eine undeutliche Langsrinne als Grenze zweier Ab- 
teilungen des Kopfnickers (20' in Fig: 74). Die Drosselrinne, in welcher 
unter gewissen Verhältnisen die Drosselvene sichtbar ist, verbreitert sich 
nahe der Vorderbrust zu einer dreieckigen Grube (30 in Fig: 72 Taf. 9 
Pferd). Kehlwärts von der Drosselrinne folgt eine durch die Luftröhre 
und die derselben aufliegenden Muskeln bedingte Wölbung, die die Kehl- 
flache, bezw. den Kehlrand des Halses bildet. 
In der nackenseitig vom Kopfnicker gelegenen, dreieckigen Seiten- 
fiache der Nackengegend lassen sich ausser der erwähnten, den Rauten- 
inuskel begrenzenden Rinne, noch die Grenzen des Riemenmuskels (2l' u. 
21" in Fig. 74 Taf. 18 Pferd) und plastische Erscheinungen des Hals- 
teiles des grossen Sagemuskels wahrnehmen. Der Riemenmuskel prägt 
sich eventuell als eine dreieckige Flache aus, die kehl- und brustwärts 
durch eine Linie begrenzt wird, die ungefähr von der Mitte des Halses 
nach dem Nackenwinkel des Schulterblattes gerichtet ist. Nach dem 
Nackenrande zu reicht dieses Dreieck bis an die oben erwähnte Be- 
grenzung des Rautenrnuskels, kehl- und kopfwarts bis zur Begrenzungs- 
linie des Kopfnickers. In dein Dreieck machen sich nicht selten Kon- 
traktionsfurchen einzelner Muskelabschnitte bemerkbar. Der Halsteil 
des grossen Sägemuskels modelliert sich durch schräg zur Schulter 
verlaufende Rinnen und Erhöhungen; der halsseitige Rand des Kapuzen- 
muskels wird plastisch deutlich in Form einer ungefähr von der Mitte 
des Nackenrandes nach der Mitte des vorderen Schulterrandes ver- 
laufenden 
Furche. 
Die Seitenfiächen des Halses sind rumpfwärts 
schräg gestellte Schulter abgesetzt. Die Halsfiäche 
sanft ansteigenden Wölbung in die Schulter über. 
deutlich gegen die 
geht in Form einer 
In der G-enickgegend des Halses nimmt man seitlich 
schon in der Ohrspeieheldrüsengegend) Wahr 1. die Atlaskante 
Fig. 74) und 2. von dieser ausgehend und fast horizontal nach 
(bezw. 
(17 in 
hinten
        

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