Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1871822
Erstes Capitel. 
Thiirme in sehr ungleichen Entfernungen von einander angebracht. Auf der 
bezeichneten Strecke stehn die drei Thürme nur etwa 85 M. von einander 
entfernt; beim Amphitheater etwa 100-135 MÄ, auch dies Entfernungen, 
welche durch einen Pfeilschuss gewiss erreichbar waren. Der Thurm aber zwi- 
schen dem Nolaner und Capuaner Thor ist von beiden 275 M. entfernt, ebenso 
der nächste zwischen dem nolanischen Thor und dem des Sarnus. Diese Ent- 
fernungen sind fiir wirksame Pfeilschüsse offenbar zu groß und es ist klar, 
dass man sich hier auf die 
größere natürliche Festig- 
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   ward schon erwähnt, dass die 
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Fig. 12. Ansicht eines Thurmes. dagegen sind viereckig und 
bestehn aus mörtelgebunde- 
nen und mit Stucco iiberkleideten kleinen Tuff- und Lavastücken, s. g. opus 
incertum (s. Fig. 12). 
Die innere Einrichtung dieser 8 M. ins Geviert haltenden und etwa 14 M. 
hohen Thürme ist die folgende. 
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Fig. 13. 
1. 2. 3. 
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Grundriss der Thürme in drei Geschossen. 
Sie bestanden aus zwei bedeckten Stockwerken, 2 und 3 Fig. 13, und einer 
offenen Terrasse, die nirgends erhalten ist. Aus dem untersten Stockwerk, 2, 
welches wenig höher liegt als das äußere Terrain, gelangt man durch eine der 
Stadt (auf dem Grundriss oben) zugewandte Thür und durch einen an der 
Stadtscite und an der von außen gesehen linken Seite entlang laufenden 
schräg absteigenden Gang (b in 1.) zu der Ausfallspforte a (in  man ver- 
gleiche den Durchschnitt Fig. 14, welcher durch die Axe eben dieses Ganges 
genommen ist. Der Boden des iiberwölbten Hauptraumes ist grade; er hat 
Schießscharten, c, vorn und in den vor die Mauer vorspringenden Seiten- 
wänden. Aus diesem Baum gelangt man durch den schräg ansteigenden
        

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