Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1878319
Anhang. 
Anmerkungen. 
643 
auf Beckers Gallus, 3. Ausg. von Rein, Bd. II, S. 171 flÄ, Marquardt a. a. O. S. 208 ff. 
und das daselbst Angeführte zu verweisen. Neuerdings Nissen, Pomp. St. S. 593 ff. 
Auf eine eingehende Erörterung der Ansichten dieser Gelehrten hat dieses Orts ver- 
zichtet werden müssen. 
108) zu S. 247. Vgl. Nissen, Pomp. St. S. 595 K. 
109) zu S. 248. Abgeb. Arckaeologiza 42, I, S. 99 ff. Arm. (l. Inst. 1871, 
tav. dagg. U. 
110) zu S. 248. Aus den Bestimmungen der zwölf Tafeln über den Ambitus 
(Sehoell, Fragm. p. 136 f.) schließt Nissen (Pomp. St. S. 567 f.) mit Unrecht auf 
Häuser mit Giebeldächern. Erstens ist es unerwiesen , dass der Ambitus nur wegen 
der Dachtraufe da war. Zweitens wird diese durch die spätere Bauweise keineswegs 
ausgeschlossen: auch die späteren Rechtsquellen (Dzlq. VIII, 2, 41; IX, 3, 5) reden 
von sugyrunrla , protectum, stillicidii rigor. Andererseits wird das hohe Alter des Im- 
pluvium durch alte Gebräuche bezeugt: Marquardt, Staatsverw. III, S. 318, A. 4; 
cf. M. Voigt in Bursians Jahresber. XV (1878) S. 379, wo freilich das über tibicines 
Gesagte wohl nicht haltbar ist. 
111) zu S. 249. S. Mau, Pomp. Beitr. S. 89. 
112) zu S. 252. Über alles was die Hauseingänge in Pompeji betrifft, ist be- 
sonders zu vergleichen Ivanoff in den Ann. d. Inst. 1859, p. 82 H. , mit Zlllon. VI, 
tav. 28. 
113) zu S. 252. Minervini, Bull. arclz. nupol. N. S. I, S. 29, wollte wohl nur 
sagen, dass der betr. Hauseingang (IX, 2, 8) nach seiner Meinung unverschlossen 
gewesen sei ; bedeckt war er sicher. Auch sonst dürften vestiboli scoperti in Pompeji 
schwerlich nachgewiesen werden können.  
114) zu S. 252. Ein Beispiel bei Mazois II, pl. 41. 
115) zu S. 254. Es wird dies wohl aus den Erörterungen über die antiken 
Schlösser und Schlüssel bei Marquardt a. a. O. S. 226 ff. hervorgehen, Welche im 
Allgemeinen allerdings ohne Zweifel das Richtige treffen, obgleich die Modelle in 
einigen Einzelheiten von Mfs Darstellung abweichen. 
116) zu S. 255. In der casa di Laocoonte (VI, 14, 30) war der Hund im Ostium 
angebunden zurückgeblieben, wurde in der Asche begraben und konnte nach der 
S. 23 beschriebenen Methode abgeformt werden. Der trefflich gelungene Ausguss steht 
im Localmuseum (abgebildet bei Presuhn, Pompeji 1874-78, III, Taf.  
117) zu S. 258. Dies deutet auch Vitruv VI, 3, 1 an , wo vilitatem statt zalilzl- 
latem zu schreiben ist : Mau, Miscellanea capitolina, Roma 1879, p. 20, nicht wider- 
legt von Nohl, Analccta Vitruviana (Progr. d. Gymn. z. grauen Kloster, Berlin 1882) 
S. 13 : durch et  et können hier nur zwei deutlich geschiedene Dinge, nicht eine 
allgemeine Redensart und ein bestimmter Begriff verbunden sein. Bei einem Schrift- 
steller von so geringem Umfang wie Vitruv aus dem Nichtvorkommen einer Aus- 
drucksweise Schlüsse zu ziehen ist nicht statthaft. 
118) zu S. 259. Die Wasserspeier und Stirnziegel Pornpejis sind abgebildet 
bei von Rohden, die Terracotten von Pompeji, Taf. I-XVIII. 
119) zu S. 260. An den Gebälkstüeken der Vorhalle des Forum triangulare 
springt auf der einen Seite gleich über dem Epistyl eine Leiste vor , und gleich über 
dieser finden sich in regelmäßigen Zwischenräumen (etwa 1 ,3  Löcher, annähernd in 
der Form eines T mit sehr starkem Querstrich, 13 Ctm. hoch, oben 9, unten 5 Cum 
breit. Oberhalb dieser Leiste ist der Tuff rauh bearbeitet, unter ihr glatt. Dies er- 
klärt sich am einfachsten durch die Annahme, dass in den Löchern steckende Stäbe 
eine Decke trugen, durch welche die obere, rauhe Fläche verborgen wurde. Das Epi- 
styl ist auf dieser Seite höher, als auf der andern, weil es das einzige sichtbare Glied 
des Gebälks war; irrthümlich hat die moderne Restauration diese Seite nach außen 
gewandt.  Auf dem Forum triangulare selbst verhält es sich ebenso , nur dass die 
Löcher einfach rechteckig sind und das Epistyl auf beiden Seiten gleich hoch ist.  
41"
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.