Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1878298
Anhang. 
Anmerkungen. 
641 
vicoletto de! Teatro, ruelle du meam u.s. w. bezeichnet; es verdient aber hervorgehoben 
zu werden, dass derselbe sicher keine Gasse, sondern ein an beiden Enden ver- 
schließbarer, zum Theil überwölbter Gang ist. 
76) zu S. 176. Über die Amphitheater und Gladiatorenkämpfe, sowie Alles. 
was damit zusammenhängt, ist besonders auf das Buch von Ludw. Friedländer: 
v) Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms e. 5. Aufl. Band H, S. 318 ff. zu 
verweisen. 
77) zu S. 178. Siehe das Verzeichniss bei Friedländer a. a. O. S. 502 ff. 
78) zu S. 180. Über das Amphitheater von Capua vgl. besonders die neueren 
Untersuchungen im Zllus. Borbon. vol. XV mit den Tafeln 37-39 und 41 (von 
Rucca) und s. Friedländer a. a. O. S. 510. 
7 9) zu S. 186. Es ist nicht etwa anzunehmen, dass sich die Brüstungsinschriften 
auf eine Erneuerung der Stufen beziehen. Denn dass etwa in früher Kaiserzeit die 
Sitze schon erneuerungsbedürftig gewesen sein sollten, ist nicht glaublich. An das 
Erdbeben aber zu denken ist noch weniger zulässig, theils weil damals die Stufen 
schwerlich leiden konnten, zumal die Bögen unverletzt blieben, theils weil sie zu ver- 
nutzt sind, um aus so später Zeit zu stammen. Ältere und jüngere Stufen zu unter- 
scheiden, scheint unmöglich; vielfaohe Prüfung führt immer wieder dahin, dass die 
vorhandenen Unterschiede auf verschiedener Härte des Steins beruhen. Irrthümlich 
meint Nissen, die eine der Brüstungsinschriften (C. I. L. X, 857) könne frühestens 
der claudischen Zeit angehören: N. Istacidius N. f. Cilix kann eben so gut Patron 
als Nachkomme des N. Istacidius Helenus (ebenda 1027) sein. Über die Datirung des 
ganzen Baues, s. oben Anm. 74. 
80) zu S. 186.  Eine neue Abbildung nach Zeichnungen von Morelli von 1822 
und den im Museum befindlichen Resten s. in Mus. Borb. vol. XV , tav. 29 und 30. 
81) zu S. 187. Wir kennen aus Pompeji bis jetzt im Ganzen sechs Gladiatoren- 
familien; s. die Namen ihrer Inhaber oben S. 474, Note  
82) zu S. 190. Ebenso in der neueren Abbildung Mus. Borbon. vol. XV, tav. 30. 
83) zu S. 192. Ein Kampf mit Bären wird in einer Anzeige ausdrücklich er- 
wähnt, indem es dort heißt: et Felix ad ursos pugnaöit. C. I. L. IV, 1989. 
84) zu S. 192. Vgl. Nissen, Pomp. St. S. 392 f. 
85) zu S; 193. Von neueren Schriftstellern über Pompeji, soweit solche in Be- 
tracht kommen, ist nur E. Breton, auch in der neuesten  Auflage seines Buches, 
Pompeia, Paris 1870, bei der Benennung quartier des soldats für die Gladiatoren- 
kaserne stehen geblieben und hat dieselbe zu rechtfertigen versucht; gewiss vergebens. 
86) zu S. 195. Fiorelli (Gli Scavi da! 1861 al1872, appendice p. 14) berechnet 
die Zahl der Zuschauer welche im pompejanischen Amphitheater Platz fanden, auf 
12807. Vgl. jedoch Nissen, Pomp. St. S. 116. , 
87) zu S. 196. Über den Fund dieses Eisens vgl. Pomp. ant. bist. I, I, p. 197. 
Man fand in demselben Zimmer, nicht aber in dem Eisen, wie einige neuere Schrift- 
steller angeben, vier Gerippe. 
88) zu S. 196. Abgebildet in Bull. arck. Napalit. N. S. vol. I, tav. 7. 
89) zu S. 196. Nach Mazois war 10 die Küche ; doch handelt es sich wohl um 
ein Missverständniss z in 10 ist von dem Heerd keine Spur , und es ist klar , dass er 
den; nie war , Während in 13 an der Südwand mehre Heerde verschiedener Größe er- 
halten sind. Das Gefängniss ist in 17 nach Fiorelli angenommen worden; die Aus- 
grabungsberichte enthalten keine deutliche Angabe. 
90) zu S. 198. Die Eingangshalle lag ursprünglich niedriger ; ihr Boden wurde 
wohl erhöht beim Bau des kleinen Theaters. Doch mündete schon früher der Weg 
von der Stabianer Straße in ihr Südende ein.  Über die Maße der Gladiatoren- 
kaserne Genaueres Mau, Pomp. Beitr- S- 24- 
91) zu S. 199. Vgl. besonders die neuesten Zusammenstellungen in Beckers 
Gallus, 3. Aufl. von Rein, Leipzig 1863, III, S. 68-114. Marquardt, Privatleben 
der Römer S. 262 ff. 
Overbeck, 
Pompeji. 
4. Aufl.
        

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