Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1878215
Anhang. 
Anmerkungen. 
633 
18) zu S. 30. Das ganze Areal der Stadt innerhalb der Ringmauern wird be- 
rechnet auf 662,684 Ü M., der bis 1878 ausgegrabene Theil auf 264,424 Ü M.. so 
dass das Verhältniss des aufgegrabenen zu dem noch bedeckten Theile der Stadt sich 
genauer etwa wie 2: 5 stellt: s. Pompei etc. II, p. 7. 
19) zu S. 34. Über das Straßennetz Pompejis vgl. Nissen, Templum S. 63 HÄ: 
Pomp. Stud. S. 544 flÄ; Fiorelli, Gli 1800017 da! 1861 al 1872, Appendice, S. 10 flÄ; 
v. Bezold, Bull. (I. Inst. 1880, S. 151 Hi; Mau, ebenda 1881, S. 108 1T. 
20) zu S. 36. Über die Baugeschichte vgl. Fiorelli, Gli Secwi 1861-1872, 
S. 78 fll; Nissen, Pomp. Stud. S. 1 fil; Mau, Pomp. Beitr. S. 1 ff. 
21) zu S. 37. Nach Nissen, Pomp. Stud. S. 465, 480, 530, lief die Straße vor 
dem Stabianer Thor, links umbiegend, dicht an der Mauer entlang; er versichert, 
dem Thurm gegenüber , in einer Entfernung von nur 4 M., den alten Straßendamm 
gesehen zu haben. Ohne Zweifel beruht dies auf Irrthum; um hier sichtbar zu wer- 
den, hätte der Straßendamm nahezu die Höhe der Stadtmauer haben müssen, was 
ganz unglaublich ist: es würde dies nicht nur zwecklos, sondern eine willkommene 
Hilfe für den Angreifer gewesen sein. 
22) zu S. 40. Das Modell ist von Vincenzo Bramante, dem geschickten Restau- 
rator der Bronzen , und seinen Söhnen. (Iustoden von Pompeji, angefertigt worden. 
Von denselben verfertigte Modelle einzelner Häuser in doppelter Größe des Gesammt- 
modells besitzt der archaeologische Apparat der Universität Berlin und das archaeo- 
logische Museum in Jena; einige weitere Modelle der Art sind noch bei Bramante 
vorriithig. 
23) zu S. 49. Über die Thürme vgl. Man, Pomp. Beitr. S. 211 ff. Zu berich- 
tigen ist das dort über jüngere Theile der 'l'hürme Gesagte: eine genauere Prüfung 
ergab, dass dieselben modern sind. Der Sachverhalt am Südende des Forum triangu- 
lare (S. 47) ist erst durch die Ausgrabungen der letzten Jahre klar geworden; unser 
Plan giebt zum ersten Mal das Richtige. 
24) zu S. 55. Über die Thore, namentlich das Seethor, vgl. Mau, Pomp. Beitr. 
S. 233 ff.  Die Beobachtung, dass der Kopf am Nolaner Thor ein Minervakxipf 
ist, wird Herrn Dr. K. Lange verdankt. Dass das Herculaner Thor beim Neubau nach 
Osten verschoben wurde, ergiebt sich auch aus der Richtung der Straße, welche eben 
vor dem Thor eine Biegung nach Osten macht, welche an  und Stelle, namentlich 
für den im Thor Stehenden, weit (leutlicher und überzeugender ist als im Plan. Über 
die sr-lwlza Veii s. unten S. 401. Über das Stabianer Thor Bull. weil. napol. N. S. I, 
p. 186 tav. 8, iig. 10; Fiorelli, Gli Srvwi 1S61--72, tav. XIV, 2. Die folgende Er- 
klärung der oskischen Insehriften ist die Nisseifs, Pomp. Stud. S. 497 1T. Etwas 
anders Fiorelli, Descr. S. 83, 153. Nissen's Erklärung ist offenbar vorzuziehen, 
wenngleich die der zweiten Inschrift nicht recht befriedigt. Die Annahme, dass mit 
veru sariazza das Herculaner Thor gemeint ist, scheint unumgänglich. 
25) zu S. 61. Folgende Straßenbreiten sind zwischen alten Häusern, nicht 
jünger als die TIIHPOTIOCTC, gemessen. ])ie Breite des Fahrdammes ist dabei nur da 
angegeben, wo die älteste uns bekannte Normirung desselben erkennbar ist, diejenige, 
der die 'l'rottoirsteine aus Lava mit der Inschrift  k. qui (S. 58) angehören. Ältere 
Trottoirsteine als diese (die leicht zu erkennen sind) sind nicht nachweisbar. Ver- 
gebens bemüht sich Nissen (P. St. S. 536), auf andere Weise die älteste Breite des 
bahrdamms zu finden: auf Behauptungen wie die, dass immer das größte Maß als 
das ursprüngliche anzusehen ist (a. a.  können solche Untersuchungen nicht be- 
gründet werden. Die Straßenbreite der Kalksteinperiode ist nur an wenigen Stellen 
kenntlich. 
Strada Stabiana: 
Strada Nolana: 
Kalksteinperiode : 
Strada dell" Abbondanza  
Östliche Fortsetzung derselben 
Fahrdamm:
        

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