Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1877671
Theaterscenen. 
Blythologische Einzelfiguren. 
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oder nur so leicht einfügen, wie dieser. Bestimmte Scenen bekannter Stücke 
sind in den allerseltensten lilällen, wenn überhaupt mit Sicherheit, erkennbar, 
die ilargestellten Ilanmllnngeir sind nicht immer klar, am wenigsten die tragi- 
scher Scenen, in vielen Fällen jedoch, namentlich in Scenen der Komoedie, 
wie z. B. in der folgenden, als ljrobe nlitgetheilten (lllbg. N0. 1468), so aus- 
drucksvoll gegeben, dass man über den Inhalt im Allgemeinen nicht zweifel- 
haft sein kann. In dem nachstehenden Bilde, in welchem offenbar ein Kriegs-l 
mann, wenn auch nicht der nziles gloriosus des Plautns, die Ilauptpersoxi bildet, 
i Q? 
 j):  Äßjß [ß 
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 im y Jßßb l   
'l'heaterscene. 
sind noch die rechts und links sitzenden alten lllänner zn bemerken, Welche 
nach NVieselcrs gewiss richtiger Erklärung die Theaterpolizevi darstellen und als 
deren "Platz wir uns die Nischen des Prusueninln (s. S. 171) zu denken haben. 
Hiernach bleiben als die letzte und Hauptabtheilung der (iegenstände 
pompejaniseher Bilder die mythologischen zu bOSPTCClIOII übrig, welche meisten- 
theils auf den llaiuptstellen der Wände, in der Mitte der großen Flälfllläll des 
Mittelfehles ihren Platz finden. llier ist die Fülle so groß, dass für alles Ein- 
zelne auf die beiden schon mehrfzich angeführten Bücher Helbigs, die nWanil 
gemälde aus den vom Vesuv verschütteten Städten (lanipanieaist , und die 
vUiitersnehungen über die (zampzinisehe Wandmalereiu verwiesen werden nluss, 
deren ersteres die Bilder gegenständlich geordnet in einer bis zu den Aus- 
grabungen von 1867 vollstiintligen, von Soglizino (in  Pwnpoi e la mgionxz softer- 
mta dal Vesuvio cm. Neapel 1879) bis zum Jahr 1879 fortgeführten Zusammen- 
stellung enthält, während das zweite auf eine Reihe von Fragen über diese 
Malereien näher eingeht, welche im Folgenden ebenfalls kurz berührt werden 
sollen. Um es aber auch in Betreff der Gegenstände und der (Iomposition der 
Bilder nicht bei der bloßen Anführung bewenden zu lassen, soll versucht 
werden, (lieselbexi zu einer ganz summarischen Übersicht zu bringen, zu der
        

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