Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1877400
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Zweites Capitel. 
Die Plastik. 
 in ihnen die Masse der Sculptu- 
  reii, die eine antike Stadt verei- 
 nigte, und auf welche in der Ein- 
 leitung hingewiesen werden ist, 
 erst zur Hälfte kennt. Nur in ei- 
 nem einzigen Beispiel können wir 
  in Pompeji eine. Classe veii Bild- 
 werken nacliiveiseii, welche sich 
i; in griechischen Städten in größe- 
  rer oder geringerer Anzahl fanden, 
 die Athletenstatuen. Das 
   pempejanische Beispiel ist die in 
      Fig. 293 abgebildete Marmoreopie 
     des Deryplieres-Kziiien Polyklets. 
   über dessen Aufstellung in der 
   Palaestra bereits eben S. 151 ge- 
  "w" sprechen werden ist. Dass es sich 
  in dieser Statue um eine NachbiL 
  diing des genannten beriilimten 
i,   Meisterwerkes handelt, braucht 
1  f   nach den iiber diesen Gegenstand 
    y   in den letzten Jahrzehnten gepfle- 
S   f  j  genen und zum Abschluss gelang- 
im    X  I) ten Ererterungen 231) hier nicht 
  23x   X  f mehr nachgewiesen zu werden; 
   Ei; {Ä Xgxj das unzweifelhafte Motiv der Fi- 
 i-P    giir, welche mit einem auf die 
     linke Schulter gelegten Speere in 
   der belYkleteigenthiimlichen Be- 
   tend dasteht  wird durch die 
    Nachbildung in der neben der 
    Statue gezeichneten Gemme voll- 
     kommen klar gemacht. Und somit 
 Ä Äl;  kann auf alles YVeitere Verzicht 
   ßreleistet werden da es nicht ve- 
   "   l   b 
    rechtfertigt sein wurde, diesen 
 Anlass zu einer Erörterung über 
 den Kunstcharakter des Polyklet 
Ph  ülmh zu benutzen oder einen Nachweis 
wann?) {im Unbilguflill" der weiteren Copien dieses Wer- 
 LJJV-itgilimlil  kes, unter denen die pompejaner 
Dorypheros nach Pälixidikläiid. Aus der Palaestra. nicht die erst-b)? idher eine ehren- 
 volle Stelle einnimmt und unter 
denen sie durch ihre vollständige Erhaltung besonders wichtig ist, anzu- 
knüpfen. Nur schien die Mittheilung einer Abbildung um so mehr geboten,
        

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