Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1876207
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Füriftes Capitel. 
Ilatiirlich mit derjenigen der Geschirre, welche sie zu tragen bestimmt sind. Ein 
geräumiger Kessel ist bei b als Beispiel vieler ähnlichen abgebildet und neben 
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Fig- 
Verschiedene Küchengesehirre von Bronze. 
ihm bei c und d zwei Verschiedene Eimer, Welche von der gewöhnlich im 
Haushalt gebrauchten Sorte, keineswegs Prachtstiicke wie der unten beizu- 
bringende sind. Ihre Verzierungen sind einfach, und doch wie viel reicher als 
an irgend einem modernen Eimer; der erstere hat im Henkel einen Ring zum 
Anhängen, und neben den Ringen, in denen sich dieser Ilenkeel bewegt, sind 
Zapfen angebracht, durch Welche das Niederschlagen des Henkels auf den 
Bauch des Gefäßes verhindert wird. Der zweite Eimer hat einen Doppel- 
henkel, durch welchen das ruhige Tragen desselben erleichtert wird und der, 
niedergelegt wie in der Abbildung, genau auf den Rand passt und diesen 
abzuschließen scheint. An dem oben querülmrlaufenden Stabe hangen drei 
Schöpfkellen, eine größere mit kurzem Stiel e, und zwei andere kleinere mit 
längerem in einen Schwanenkopf endenden Stiele q und u. Die erste Schöpf- 
kCllC kann als in der Küche gebraucht gelten, die beiden anderen waren 
bestimmt, um Wein oder andere Flüssigkeiten aus den tiefen und nicht sehr 
weiterfAmphoren, in denen dieselben aufbewahrt wurden, herauszuschöpfen. 
Auf der Platte des Tisches liegt eine Casserole f und über dieser sind bei 0 
und p Zwei flache Bratpfannen aufgehängt, welche sich durch einen spitzen 
Ausguss für die Brühe im Gebrauche bequem erwiesen haben werden. Eine 
andere flache Pfanne mit zwei Handgriffen ist mit r bezeichnet. Auf der 
Tischplatte folgt bei g ein Gefäß, welches Wahrscheinlich zur Aufbewahrung
        

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