Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1876083
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Fünftes Capitel. 
Flammen wie desjenigen 
veranschaulicht werden. 
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Fig. 231. Lampen von Thon und Bronze. 
Die einfachste Grundform der antiken Lampe vergegenwärtigt das Lämp- 
chen a aus gebranntem Thon. Derartige Lämpchen sind in uniibersehbarer 
Masse in allen Theilen des weiten Römerreichs gefunden, bestehn in der Regel 
aus nicht glasiertem, einmal gebranntem Thon und sind sehr oft in der ein- 
fachsten Weise dadurch verziert, dass mit einem scharfen Instrument auf den 
Deckel oder den Bauch des Ölbehalters Kreise, Spiralen oder sonstige Linien 
eingerissen, oder dadurch, dass diese Linien mit einer blassrothen Farbe auf- 
getragen sind. Von den beiden Löchern in der Lampe dient dasjenige im 
Bauch, welches, wie wir sehn werden, bei besseren Lampen mit einem oft sehr 
hübsch verzierten Deckel verschlossen wird, zum Eingießen des Öles, dasjenige 
in der Tülle für den Docht. Zu diesen beiden natürlich immer vorhandenen 
Löchern kommt oft noch ein viel kleineres drittes am Anfang der Tülle, 
welches entweder zum Herausstochern des Dochtes, oder viel wahrscheinlicher 
noch dazu diente, um den nöthigen Luftdruck zu vermitteln, falls die Öl- 
öffnung durch einen Deckel verschlossen War. Zu den, einfachen Verzierungen 
dieser kleinen Thßnlampen gesellt sich sehr oft noch der unter dem Fuß ein- 
gestempelte Name des Fabrikanten, wie dies beispielsweise das Lämpchen b 
zeigt. Dieser Name steht entweder, wie hier, im Nominativ und allein PVL- 
CHER, oder mit einem F (fecit) hinter sich, oder im Genetiv allein, z. B. 
TITINI, des Titinius Lampe oder Machwerk, oder was man ggngt ergänzen
        

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