Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1875943
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Viertes Capitel. 
In der That kann deutlich festgestellt werden, dass es älter ist, als das an- 
stoßende, jetzt gleich zu besprechende, Welches, wie wir sehen werden, der 
Zeit des Claudius angehört. 
Es ist dies, 17 auf dem Plan, das Grab des Scaurusis"). Das Haupt- 
interesse dieses 1812 aufgefundenen Grabmals, von dessen keineswegs schöner 
Form Fig. 222 eine Gesammtansicht bietet, besteht in den Gladiatorenreliefen, 
welche bei Besprechung 
Hi." des Amphitheaters hin- 
 reichend genau betrach- 
 tet worden sind. Die Art, 
 wie diese Reliefe auf die 
  
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ß Pfeiler; außerdem sind 
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Fig. 222. Grab mit den Glacliatorenreliefen. Nischen (loculi) für Wei- 
tere Urnen angebracht.  
Wir ersahen oben (S. 192) aus den Reliefen, dass dies Grab in die Zeit des 
Claudius oder die erste Zeit des Nero (41-59 n. Chr.) fällt. Von den späteren, 
mit denen es im Grundmotive übereinstimmt, unterscheidet es sich durch die 
Armuth an Ornamenten, indem der oberste Würfel an drei Seiten nur mit Stuck, 
an der Vorderseite mit der ganz einfachen Insclirifttafel bekleidet ist. 
  E111 wenig weiterhin liegt ein Grab, 19 auf dem Plan, welches den- 
qenigen des Calventius Quietus und der Naevoleia Tyche am meisten gleicht, 
indem es aus einem altarförmigen Monumente besteht, welches sich iiber 
ZWEI Stufen auf einem viereckigen Unterbau von glattbehauenen Tuffquaderii 
erhebt. Von den genannten Monumenten unterscheidet es sich durch etwas 
ßinfaßhere Ornamentirung, indem Ablauf und Carnies ohne Ornamente und 
emfach glatt Smd- Auf seiner Hinterseite hat es einen jetzt vermauerten Ein- 
äangkf Man Sagt, dies Grabmal sei bei der Verschiittung erst im Aufbau 
egri 611 gewesen, und bezeichnet es demnach als sepolcro in costruzione ; doch 
ist das Fehlen einiger Platten der Marmorbekleidung hierfür kein genügender 
Beweis und kann sehr wohl auf andere Ursachen zurückgehen; mit mehr 
Recht kann auf Grund der erwähnten einfachem Ornamentirung ver.
        

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