Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1875852
Dritter Abschnitt. 
Die Gräber und Grabdenknläler. 
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als 500 Schritt von der Stadt angelegt werden. Wahrscheinlich sollte hier ein 
Stattliches Denkmal errichtet werden; nachher aber fehlten die Mittel, und 
man gab den bis zu einer gewissen Höhe gediehenen Mauern durch jene Eck- 
thürmchen eine Art Abschluss. Jedenfalls ist das vor diesen beiden liegende 
Grabmal 8 unvollendet, oder 
richtiger eben erst begonnen; es   
besteht aus zwei Lagen großer,  
roh behauener weißer Kalksteine  
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auf eälczr breiten Untgerllage.   
e vnr uns au 1e an 111-  
teressanten Monumenten un-  i"  
gleich reichere rechte Seite hin-   
überbegeben, betrachten wir ,  [an    rgvivjwl, R  I,  
noch das mitten auf der Kreu- ilVrällilälmnlll  m, 
zung derbeiden Straßen belegene  
Grabmal, 9 auf dem Plane. Die 44 eP-ifw  
äußere Form dieses aus kleinen Fig. 207. Das Grab mit der Marmorthür. 
Üfuffsteinen meist in opus roti- 
culatum regelmäßig erbauten Grabes (F ig. 207), Welches, da es namenlos ist, 
nach seiner bemerkenswerthen Thür den Namen des Grab e s mit d er Mar- 
morthiir (della porta di marmo) erhalten hat, ist einfach, um, 
aber sein Detail mannichfaltig genug, um unsere Aufmerk-  " jllilllllllllllll  
samkeit auf einige Zeit zu fesseln. Wir finden nämlich m    33a 
hier eine weit vollständiger als im Grabe der Mamia erhal- W    Slfjll 
tene Grabkammer, welche leider heutzutage unzugänglich Hit,  l  
ist, so dass wir für die folgenden Einzelheiten auf frühere lll  
Berichte angewiesen sind. Die Marmorthiir, welche die  imlgülläül,  
Grabkammer verschließt (Fig. 208), dreht sich, wie die i m M" u" "h. 
Zeichnung deutlichverkennen lasst, auf starlien bronzenen,  
111 d1e Ober- und Lnterschwelle und zwar 1n Kapseln von Fig. 208 
gleichem Metall eingelassenen Zapfen, wurde durch das ][a1-mgythür_ 
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Fig. 209. Gra täer Blarmorthür: 
Quer- und Langendurchschnltt. 
Anziehn einer bronzenen Handhabe geöffnet und durch das Verschieben eines 
in Spuren erhaltenen Riegels und eines mit dem Schlüssel zu öffnenden
        

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