Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1875639
Zweiter Abschnitt. 
Läden, geschäftliche und gewerbliche Wohnungen. 
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wird, eigentlich aber als Peristyl zu betrachten ist. Der breite Umgang um 
(las Viridarium wird von zwölf massiv gemauerten Pfeilern getragen, über 
welchen sich wohl nur ein offener Umgang, ein Solarium, befand; ursprüng- 
lich freilich stammt das Peristyl aus der TUEPGYlOÖG und hatte auch eine obere 
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 Fig. 193. Plan der Fullonica. 
Porticus, deren Tuffsäulen in Fragmenten erhalten sind. Bei 0' ist die Oeffnung 
der Cisterne: c ist eine Oeifnung der Rinne, durch welche das Regenwasser 
auf die Straße abfioss. Zwischen den Pfeilern des vordern Umganges befindet 
Sißh ein Wasserwerk, bestehend aus einer Marmorschale b in der Mitte, deren 
Fuß noch jetzt erhalten ist, und in die von beiden Seiten YVasserstrahlen 
aus gebogenen bleiernen Röhren fielen, während an den Pfeilern links ein 
kleiner Flussgott mit ströniender Urne (Hlbg. N0. 1011), rechts eine Weibliche 
Figur mit einem Becken, aus dem Wasser sprudelte (Hlbg. N0. 1059"), gemalt 
ist. Das überlaufende YVasser wurde unter der muschelförmig gestalteten, in 
Stücken aufgefundenen Schale durch ein unregelmäßig geformtes Bassin auf- 
gefangen. An dem mit a bezeichneten Eckpfeiler befanden sich außerdem dem 
Kllllstwerthe nach geringe, dem Gegenstande nach interessante Gemälde 
(Hlbg- N0. 1502), welche verschiedene Scenen, Vorrichtungen und Geräthe 
der Tuchwalkerei darstellen und in das Museum in Neapel gebracht sind. Auf 
(16111 ersten derselben, Fig. 194, sitzt im Vordergrunde eine reich bekleidete
        

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