Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1875371
Die Privatgebäude. 
Die Wohnhäuser. 
Dreistöckiges Haus. 
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Fronte der Straße liegen zunächst vier Läden 1 ohne Zusammenhang mit dem 
Hause, Welche mit ihrer Hinterwand den Umgang des Peristyls begrenzen. 
Neben diesen Weiter links ein weiter Doppelladen 2 mit zwei Eingängen und 
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Fig- 
180. 
Plan eines dreistöckigen Hauses. 
in Verbindung mit dem Hause, und zwar sowohl mit dessen Atrium und 
Peristyl wie auch vermöge eines geneigten Ganges (b in B) mit den Magazin- 
räumen des untern Geschosses. Es kann wenig Zweifel sein, dass wir hier 
die Packräume des Kaufherrn vor uns haben, aus denen die WVaaren in die 
Magazine gebracht wurden, zu denen ein geneigter Gang anstatt einer Treppe 
führt, weil dieser für Waarentransporte ungleich zweckmäßiger ist als jene. 
Die Treppe nämlich 3, welche in diesem Raume angegeben ist, führt aus dem 
Erdgeschoss in das obere Stockwerk von A, der geneigte Gang geht unter 
ihrer obern Wendung hindurch. Eine ähnliche, kleinere Packkammer als 
Vorraum eines zweiten geneigten Ganges findet man jenseits des Hauseinganges 
in 4 ; der Gang, den wir in B bei a wiederfinden, ist mit einer einfachen Linie 
angegeben. Zwischen diesen dem Geschäft gewidmeten Räumlichkeiten liegt das 
eigentliche Wohnhaus, zu dessen Verständniss auf dem Plane ein paar YVinke 
genügen. In 5 ist der Eingang, das Ostium, in 6 das tuscanische Atrium, in 
dessen Hintergrunde das Tablinum 7 zwischen den beiden Fauces 8 leicht 
erkennbar ist. Die hinteren Theile, von der Mitte des Tablinums an, sind 
jetzt eingestürzt. Tablinum und Fauces öffneten sich auf eine große Ter- 
rasse 13, in welcher man die umgitterte Öffnung eines kleinen Hofes sieht, 
der in das untere Geschoss Licht bringt und welche als das flache Dach eben 
dieses unterm Geschosses gelten kann. Für ein Peristyl im eigentlichen Sinne 
war hinter dem Tablinum kein Raum ; dasselbe liegt also, ähnlich wie bereits 
aus anderen Beispielen zur Genüge bekannt ist, seitwärts in 9, mit dem Atrium
        

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