Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1874944
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Viertes Capitel. 
gekommen sein, so gut wie eine kleine Bronzegruppe, Bakchos und einen 
Satyrn darstellend (abgeb. unten im artistischen Theil), die man in Leinen 
 gewickelt in einem dieser Kessel fand wohl nur 
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 bei der Flucht der Bewohner hierher gelangt ist. 
ä" WW  T0 I m Von. der Einrichtung des obern Geschosses, 
   dessen sichere Spuren vorhanden sind, können 
n  nnnnn  w. i  lhlrv,    
 l  wir nichts Bestimmtes mittheilen; das VOIhanu 
  31:38:23.13"? im" Umnrne  den ninnnnnn 
Qigifijiyggg;{lggypjginppgliää,   Ys .e'zeugen die erhaltenen bauleii- 
illlii'lä"l,iriIllirlllsilli  äetsteli nulaln emlgen Wenigen Zimmern-des obern 
in]Ujlllillllllinwällll   0c wer s fand mauden Fußboden bei der Aus- 
ä    grabung noch nicht eingestürzt, und dass man in 
llliiaxliwliiziiaii3   diesen Räumen namentlich sehr viele Gegen- 
'lllllllliäilllillllllllllllinll   aflf dem Boden hegend fandn beweist Wnn nhnn- 
   hin anzunehmen war, daß hier Schlafzimmer. 
h, tqllisllliwlslllqnllillii Mm  1- .1, 1 h      
0.5. P illllllxxllw:  nament 1c so c e fur den weiblichen Theil der 
 1' Iliiiliililflii i'll"  "       
3 ,  .i.in;mmwn:unl  nnnnnn  In  nnnnnnnnn  
9' LIIJJ;I;I,4IVI„, w;  von diesem regelmäßigen Hause einen aus zu- 
E;  verlässigeii Elementen von Mazois restaurirteii 
ä    Eurchschnitt (Fig. 173) zu geben, in welchem 
ä     E,  Jedoch leider der obere Umgang des Peristyls aus- 
ä. s    gelassen ist. Ehe wir aber dasselbe verlassen. 
s Willilminnlrll     
ä,    muss noch der Laden und sonstigen Räumlich- 
g      keiten Erwähnung geschehn, welche dasselbe 
ä 1E1tinwmirwiiggf;Nimm,   rings umgeben und durch deren Miethe der Haus- 
g,   i herr einen nicht unbeträchtlicheii Theil seines 
gs iiiüißlhlggidllll   Aufwandes bestritten hat. 
ä M,l,WWäägiiäluulllli   An der obern Seite unseres Planes begin- 
 nend, finden wir zunächst in 22. 23 eine kleine 
  Wohnung, zu welcher noch wenigstens ein Zim- 
 mer im. obern Geschoss. gehörte, wie dies die 
nwlltl   l  Treppe in 22 selbst beweist. Das hintere Zimmer 
REH k?    23 steht durch Fenster mit dem Peristyl und mit 
äid 49;.    dem Cubiplulum 12 in Verbindung: wir können 
äiülhäzäiktvynhlin, H  uns Yoiste en, dass diese W ohnung einem Scla- 
 n]  l   1,5l ven uberlassen war, Welcher auswärtige Geschäfte 
flink-t, n! i. 1.,  besorgte, aber mit dem Hausherrn, der vielleicht 
  in 12 schlief, in steter Verbindung bleiben musste. 
llllllllllllllllllllllllwllilllllll   Zwei nnnn nnnlinnn nlnnnn Wnnnnnnnn nnnn 
 5 24. 25 und 26. 27 : in beiden enthält der Haupt- 
 rauin einen Heerd und ist von demselben eine 
g ist"Tllfi-giäliläiölßttl579m kleinrc; Schlafkammer abgetheilt ; nur in 24 führte 
  eine reppe zu obern Räumen. 
Die Haume 28-34gehoren einer Bäckerei und Mühle an, deren Einrich- 
tungen W11 spater an einem andern Beispiel genauer kennen lernen werden
        

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