Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1873402
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Drittes Capitel. 
und von welchem noch Spuren erhalten sind. Die Brüstungsmauer ist mit 
Gemälden (Helbig N0. 1514, 1515, 1519) bedeckt gewesen, die freilich jetzt 
vollständig verschwunden sind, aber vor ihrer Zerstörung copirt wurden und 
in diesen Copien im Nationalmuseum ausgestellt sind. Es waren abwechselnd 
breite und schmale Felder; die schmalen enthielten jedesmal eine bekränzte 
Herme zwischen zwei Säulen, die breiten abwechselnd eine Scene aus den 
Spielen der Arena und ein einfaches sehuppenartiges Muster. Eine Probe giebt 
Fig. 105; es ist die Darstellung eines der Kämpfe von Thieren gegen einander, 
hier eines Stieres mit einer gewaltigen Molosserdogge oder (nach Helbig N0. 
1519) einer Löwin. Dagegen ist die Darstellung von Fig. 106 den Gladiatorcn- 
Fig- 
Gemälde an der Brüstungsmauer. 
Gladiatorenkampf. 
kämpfen entnommen. Wir sehen hier den Augenblick der grausen Ent- 
scheidung: der rechts stehende Gladiator ist im linken Arm verwundet, der 
Schild ist ihm entfallen, sein Leben bangt von der Gnade des Volkes ab; aber 
nur dann darf er hoffen dasselbe zu retten, wennt es ihm gleichgiltig und er bei 
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Fig- 107. Gemälde an der Brüstungsmaxxer. Waffnung. 
dem drohenden Tode ganz unbewegt erscheint. Deshalb 
indem er mit erhobenem Daumen der linken Hand die 
steht er ruhig 
Menge stumm 
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