Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1873258
Die öffentlichen Gebäude. 
Das große Theater. 
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dem in ihm steckenden Balken für das velum; weiter rechts sieht man auf 
gleicher Höhe eine Reihe dieser Steinringe. An dem Biihnengebäude ist 
mit p der oben besprochene, vermuthlich für den Vorhang dienende gewölbte 
Gang bezeichnet. Im Übrigen kann sich jeder nach dem Plane leicht selbst 
orientiren. 
Schon Aeschylus gab der griechischen Bühne ein ziemlich entwickeltes 
Decorations- und Maschinenwesen; die Decorationsmalerei beschäftigte schon 
früh namhafte Künstler.    ,N„HW, 1M, n, ,l  w,       
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bewirkt, dass die Deeoration nach beiden Seiten fortgezogen wurde und so 
eine dahinter befindliche zum Vorschein kam. Dass ein solcher Decorations- 
Wechsel auch innerhalb desselben Stücks, bei offener Bühne, vorkam, beweist 
der Aias des Sophokles, dessen Schauplatz anfangs das Griechenlager, dann 
der einsame Meeresstranml am Hellespont ist. Diese Decorationen hießen bei 
den Römern scena ductilis, die ziehbare Scenerie ; auch sie hatte,wie das Büh- 
nengebäude, drei Thüren. Die mittlere Thiir war die vornehmste; aus ihr
        

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