Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1872589
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Drittes Capitel. 
männliche (hoch 1,85  und eine weibliche (hoch 2,07 Mf), und eine Büste 
der Minerva aus demselben Material, charakterisirt durch den Helm mit drei- 
fachem Busch, den Schild und das Medusenhaupt auf der Brust. Alle drei 
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Fig. 63. 
Altar. 
sind von geringem Kunstwerth; sie stehn in der Terracottensammlung des 
Nationalmuseums in Neapel. Die beiden Statuen waren auf der Basis be- 
festigt, und unter die männliche hatte man einige Kupfermünzen gelegt, deren 
Gepräge leider nicht festgestellt und aufgezeichnet worden ist. Nun stammen 
zwar diese Thonbilder keinenfalls aus der Zeit der Gründung des Tempels, 
sondern können nach Stil und Arbeit sehr wohl nach dem 
 A. Erdbeben des Jahres 63 n. Chr. die damals zerstörten ur- 
"i  spriinglichen Bilder ersetzt haben; dennoch aber haben wir 
i  in ihnen zweifellos die hier verehrten Gottheiten zu erken- 
    W nen. Über die Benennung der Statuen, deren Gewänder 
J .  "i, Spuren rother Farbe zeigen, giebt es zwei Meinungen: 
H i Juppiter und Juno oder Aesculap und Hygieia, Gottheiten, 
X   die sich manchmal sehr ähnlich sehen. Nur die männliche 
   Statue (Fig. 64) kann Entscheidung geben: die Haltung 
R  '11! der rechten Hand ist entschieden die des blitztragenden 
 r" i I   Juppiter: die linke hielt offenbar einen Stab,und so dürfen 
 3  wir hier wohl sicher den durch Blitz, Scepter und Eichen- 
f"?   i,   kranz charakterisirten Juppiter erkennen, für den außh 
    1 die aufrechte und selbstbewusste Haltungubesser passt als 
W  im, fur den milden Arztgott. Bei Aesculap mussten wir in der 
   rechten Hand den Schlangenstal) annehmen, wozu die Hal- 
m,  Ü tung der Finger durchaus nicht stimmt. Die weibliche Ge- 
Fig_64_ Juppitet stalt ist ohne Attribute und schlechter erhalten; sie ist 
ganz bekleidet und trägt auf dem Kopfe ein Diadem (Ste- 
phano) : nichts hindert uns, in ihr ein schlechtes Bild der Juno zu erkennen. 
Und es ist klar, dass die Minerva, welche keinerlei Attribute einer Heilgöttin 
trägt, trefflich zu Juppiter und Juno passt, mit denen zusammen sie ja auch 
im capitolinischen J uppitertempel verehrt wurde. Dass die 'l'empelbilder nicht
        

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