Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1872464
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Drittes Capitel. 
Löchern der Riegel erhalten sind, mit denen diese verschlossen wurde, und 
zwar so, dass entweder das mittlere Drittheil allein, oder die ganzg Thül- gg- 
öfFnet werden konnte. Die Basis 
 für das 'l'empe1bild e steht nicht 
ä ganz gn der Hlntervwäzntl, lio (lfass 
 ein mgang um asse e rei 
 anfasst; bleibt. Von dem Fußboden war 
XxxXXX schon oben (S. 96) die Rede. Die 
l 51'   e en eine plastische Stilckarbeit 
  in Felder getheilt: doch ist das 
 x   erhaltene nur als ein freilich sehr 
 i hoher Sockel zu betrachten. Offen- 
  äälillllililh. b   
   3wgui,jipxl,p_xp_ ar stammt diese Decoration aus 
     der letzten Zeit Pompejis. Doch 
f;  iiiipxilwyixliipppi kommen unter derselben die Reste 
 einer ältern Decoration zum Vor- 
;     ye-rlji Schein; wir nrknnnnn dnnnlinn, 
g    dass der Tempel einst im Stil der. 
     Tuffperiode decorirt war: es war 
ä    7'  "i  auf seinen Wänden in Stuck eine 
ä in.  Bekleidung mit bunten Marmor- 
f;  [In  XIN ZZT) platten nachgeahmt, welche durch 
E,   h   ein auch in Stuck gearbeitetes 
ä    l f Zahnschnittgesims unterbrochen 
E:  J 24g"?   i?   war. auch Idie dStuckäliecoration 
3   K! der Au enseite er Cena gehort 
g      f der letzten Zeit Pompeps an: lIl 
ä   äqa   53511 Efj YVeiß ist eine Incrustation nach- 
ä     geahmt; doch sind die fugen- 
"g    schnittartigen Ränder der einzel- 
s?   5   nen Platten mit feinen gepressten 
  Ornamenten verziert : ein der Zeit 
  des ersten Stils fremdes Motiv. 
    Links in der Cella liegt gänzlich 
  unsymmetrisch der schon oben 
   (S. 96) erwähnte Omphalos. Ein 
  Tempelbild hat man hier nicht 
 gefunden: es war wohl durch an- 
   tike N achgrabungen entfernt wor- 
  den. Indem wir die Cella Wieder 
 W verlassen und die Treppe hinuntelu. 
  steigen, haben wir gradg vor uns 
  den großen Hauptaltar a aus Tra- 
 vertinmitMarmorbekrönung,oben 
 mitLavaplatten bedeckt; erwendet 
der Riegel erhalten sind, 
dass entweder das mittlere
        

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