Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji in seinen Gebäuden, Alterthümern und Kunstwerken
Person:
Overbeck, Johannes Mau, August
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870574
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1872082
Zweites Capitel. 
welche in Fig. 30 gewiss mit Glück versucht ist 30). Ebenda sehen wir rechts 
noch einen der rechten Umgangscolonnade entsprechenden Durchgang, Welcher 
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durch seine Höhe und die jetzt fast ganz eingestürzte Wölbung vor dem ent- 
sprechenden links vom Tempel ausgezeichnet ist: er ist jiingern Ursprunges 
als der Triumphbogen und gehört wohl der letzten Zeit Pompejis an; wie es 
hier früher aussah, wissen wir nicht. 
Nicht nur dieser letztere Eingang, sondern auch der durch den Triumph- 
bogen war nur für Fußgänger bestimmt: es ergiebt sich dies theils aus den 
beiden Stufen, welche innerhalb des Bogens selbst eine geneigte Ebene um- 
fassen, theils aus den auf Fig. 28 sichtbaren, neuerdings wieder aufgerichte- 
ten Steinen, welche ihn für Wagen sperrten. Beide Durchgänge waren ver- 
schließbar. 
Ferner trennte man noch, innicht näher bestimmbarer Zeit, die beiden 
schmalen Streifen der Forumsflache neben dem Juppitertempel von der breiten 
Fläche vor demselben ab, indem man an den Vorbau des Tempels auf jeder 
Seite einen marmorbekleideten Backsteinbogen anlehnte. Der zur Linken 
ist auf Figur 29 sichtbar und auch auf dem großen Plan angegeben; von dem 
zur Rechten sind die Fundamente vollkommen deutlich: entweder ist er beim 
Erdbeben des Jahres 63 eingestürzt und die Reste sind weggeräumt worden, 
oder er war älter als der besprochene Triumphbogen, und ist weggeräumt 
worden, um den Blick auf diesen, und durch ihn auf das Forum frei zu machen.
        

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