Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1868358
und 
Kunst 
Handwerk 
Japan. 
   äurch dPreää oder argen Abbil- 
tänyr im  xäbxsx ä ung er anzen in esonderen 
lw    Wem  w-d-n- 
xß K15 Eines der merkwürdigsten Bücher 
  (i Wg"  dieser Art ist das im Jahre 1828 
145,   von einer Gesellschaft von Künst- 
  -  Cgäyy.  lern und Gärtnern zu Kioto unter 
er Xßßmßäßjä-  dem "M "Sa-wozu   
 ' gaiimm- d- h- "Spi-gel seltsame- 
x   Krauter und Bäume" herausge- 
 I;  äebene mehrbändige Werk. In 
 (Äriäw-e I M" T Fülge des Japanischen Al- 
ä"  "iilfiäz P atbets iJ-ro-lm" geordnet, sind 
f"  Kür-ä??? Acgläm) dann buntblättrige oder mon- 
i , ein, ' 11W gib? ströse Pfl  
ran)   bzgl, MR Q J anzen 11'! grofser Zahl 
 abgebildet, theils nur in einzelnen 
 Y ' Da] Zwelgen, theils in ganzem Wuchs 
 u,  mit den verzierten Töpfen, in 
QKÄ.   41 d-fbrlen Sie gezogen worden. Auf- 
Spielarten von Chrysanthemum. flalhg und gCWifS nicht ohne inne- 
 Z   
     
sc iruno- d'      
gen V0 ägläaitl; H 3:2 2:1 älter Laekmalerei der Japaner-Ibeliebten Darstellun- 
G  d  Wfnlgen, rein aus decorativen und technischen 
        
r enw c    
in der Zierkunst Vielfach Wiedei. se ewirkte Panaschirung der Blatter 
In scheinbarem Widerspruch mit dem naiven Naturgefuhl der 
japanischen Künstler, doch im Einklange mit der auch auf anderen Ge- 
bieten beobachteten Lust am Seltsamen und Ungeheuerlichen, steht ihre 
Freude an mifsbildeten und zvvergenhaften Bäumen. Unter den im Jahre 
1861 von Sir Rutherford Alcock für den königlichen Garten in Osborne 
übersandten Erzeugnissen japanischer Gartenkünstelei erregten mehrere 
das höchste Staunen der englischen Gärtner. Darunter befand sich ein 
breitblättriger, etwa zweieinhalb Fufs hoher Podocarpus, dessen zwei 
Zoll dicker Stamm von einer dicht veriilzten Masse grüner, reinweifs 
gestreifter Blätter umhüllt war,  eine Mifsgestalt, die man dadurch 
erzielt hatte, dafs man einen alten Stamm der schmalblättrigen Art 
köpfte, seine Wurzeln so weit Verschnitt, bis sie in einem ganz kleinen 
Topfe Platz hatten, auf den Stammabschnitt ringsum zwischen Holz 
und Rinde Pfropfreiser der breitblättrigen Art setzte und diese, nach- 
dem sie Wurzel gefafst, mit ihren Zweigen niederbog und durcheinander
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.