Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1868205
Die 
Baukunst 
Dienste 
des 
Cultus. 
einer flachgewölbten Holzverschalung als Lager dienen. Nicht immer 
bietet sich das Balkenwerk des Daches offen den Blicken dar; über" 
manche Räume spannen sich regelrechte    
Felderdecken, deren Zwischenräume durch  1 
bemalte oder geschnitzte Platten gefüllt    
oder in zahlreiche kleine Felder zerlegt  
sind. (S. Seite 23 u. 5i.)   
 Die Consolen, welche als Vermittler  
zwischen den Pfosten und dem weitschat- l- Ä 
tenden schwerlastenden Dache nothwendig  
werden, sind häufig und am reichsten an ;-e y  , v.  l 
 v  s im: w. x ' 
den Thorwegen der Tempelgehege als   
 ;   s 
Köpfe von Drachen, Elephanten, Kylins f? ,  v, 
  h  '1 w  wie 
und anderen mythisc en Thieren gebi det. 23- 3'191 i?  1   Q: 
Der Bemalung der Säulen ist nicht hi    897a  
  j M? kkwilpi?  
selten das Motiv einer vom Haupte herab- {L9 v  511-, 
hängenden Draperie zu Grunde gelegt. raff gä d, XMY 
An den Säulen des Clzzbzz-zäe-Tempels in äii-Jz' i,  w, i iil 
    {P4  pi; 
Kioto halt ein aufgemalter, dicht unter Qf-M. ägwf-gi in 
dem aufliegenden Balken um die leicht  
eingezogene Säule geschnürter Strick mit  
a   ist xxißis-  - stieß 
lang bequasteten hnden die Erinnerung  
an die Entstehung dieser Bemalung aus  
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wirklich umgehangten Teppichen fest.  Tgßääi 
     S. eg-  s! 
Besonders reich durchgeführt begegnet [Qgegjiff NQEÜIQä 
    ü. 4x mßgiä-äkiizpooß [in 
uns dies Motiv an den Saulen eines der aßßfäßzjigiiggaggisvceoepiz- 
  
Nikko-Ternpel. tiiä-jxßäßg" X   " 121? 
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Ist auch manches herrliche Denkmal n? 
alter Kunst bei den die neue Aera des aiäifälgsäg 
M   l "t d n Erschütt run en in tifßxä-  15.5 ' 
ezjz ein ei en e e g 1,3998???  
Flammen aufgegangen, mancher Buddha-   sät 
Tempel seiner alten Kunstwerke beraubt {a  a, Äh  
und gemeinnützigen Anstalten oder An- -4?   
hängern des reinen Shintö überwiesen {wägt  lääm"  
 .39"  Weiß? x 
worden, so steht doch noch eine grofse y a5" X 
Anzahl buddhistischer Tempel in voller 
Herrlichkeit aufrecht, und unter den 7 5 000 
Heiligthümern, welche, jedes Kapellchen GemialteDraperie aufeinerI-Iolzsäuleeincs 
eingerechnet, vor wenigen Jahren noch d" NikkmTemPel- (Ohm das dmiblä" 
        
ll'l Japan gezahlt wurden, ragt in seinen 
immergrünen Tempelhainen noch mancher schöne Bau empor, den eine 
unterrichtetere Kunstwissenschaft dereinst nicht unwürdig halten wird,
        

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