Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867718
Kunst 
Handwerk 
Japan, 
löchern wohnen, sich oft auf dem Trockenen tummeln und weite 
Wanderungen über Land anstellen.  
Von Mollusken der japanischen Meere sind schon über 1200 Arten 
beschrieben, theils hochnordische, durch die kalten Strömungen herbei- 
getragene Arten, theils, und zwar in weitaus gröfserer Artenzahl zu- 
gleich Bewohner der warmen südlichen Meere, theils solche Arten, 
welche sich in allen Theilen des nordöstlichen Monsun-Gebietes bis zur 
Küste Kaliforniens finden. Von grofser Bedeutung als Nahrungsmittel 
sind mehrere Venusmuschel- und Seeohr-Arten, sowie eine Anzahl von 
Kopffüfslern, Octopus, Sepia, Loligo und andere. Ein seltener, riesen- 
hafter Megateuthus steht auch in Japan in dem Rufe, Menschen in 
seinen Umstrickungen zu tödten. 
Die Seeigel sind in 26, die Seesterne in 12 Arten vertreten, 
unter denen auch der in der deutschen Ost- und Nordsee gemeine 
Asterias rubeus. Holothurien  Trepange  werden auch von den 
Japanern gegessen, mehr aber noch zur Ausfuhr nach China gefangen 
und getrocknet. 
Auch die Korallen und Schwämme zeigen unter denselben Ein- 
flüssen Wie die höheren Meeresthiere eine grofse Mannichfaltigkeit der 
Formen.  
        

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