Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867685
Die 
Thicrwclt 
Japans. 
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Fasanen sind in vier Arten über das ganze Land verbreitet; die 
häufigste Art, der grüne Fasan, läfst im Sommer seinen Ruf überall im 
Blumenfeld der Hara erschallen im Winter sucht er Schutz im Röhricht 
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der Flufsufer und Reisgräben. Von anderen Hühnerarten finden sich 
Wachteln weit verbreitet in gröfserer Menge, Schneehühner auf den 
höchsten Berggipfeln, Birkhühner nur auf Yezo. 
Unter den Singvögeln finden sich nur wenige gute Sänger,  
aufserordentlich häufig der die Stelle unserer Nachtigall auch in der 
Dichtkunst einnehmende Un-    
guzsu  Cettia cantans. In  
den Garten und Tempelhai-  
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nen, in den Hugellandschaften F?  
und im Gebusche der Berg-  
 "aß 1' ä  m7? "15 "rät-Öls,   
Waldungen läfst er seinen   
sanften flotenden Sang er-   
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schallen, in den Warmeren    
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Lagen schon als erster Fruh- lag-lila;    
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lingsbote, im Nachsommer,    
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wenn er dort verstummt, noch     
nahe den Schneeschrammen   
im Hochgebirge" Auch am    
Rothbrlßtßhen, C111 ßlaukoPß   
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chen, unser deutsches Gold-  
       
hahnchen und mehrere Mei-  
  
senarten, darunter die Sumpf-  
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meise, zahlreicher noch die Ci-Qßl,   y 
   Reiher im Sumpf. Stichblatt aus gelber Bronze mit Einlagen 
Flnken und eine unserer  aus Silber (Reiher und Seerosen), Gold (Schnäbel, Beine, 
lefchß nahes[ehgndg Lerche, Augen, Staubfäden), Silberbronze (Blätter) und Shakudo 
 (Pupille). Ciselirt von Mitsuhiro nach der Zeichnung des Yoki. 
sowie mehrere Drosselarten 
bevölkern Busch und Wald. Ueberaus häufig in Städten und Ort- 
schaften, in Schwärmen über den Reisfeldern und im Dickicht der 
Bambusgebüsche finden sich Spatzen derselben Art wie unser Feld- 
sperling. Bachstelzen erscheinen zu Zeiten schaarenweise auf den 
freien Plätzen von Tokio. Die Rauchschwalbe ist wie bei uns zum 
Mitbewohner des Hauses geworden, und ebenso sind die Raben stehende 
Gäste in Städten und Ortschaften. Staare und eine sehr häufige Tauben- 
art ziehen sich im Winter in die Gebüsche in der Nähe der Wohnungen. 
Dann sucht auch der T062, eine Art Gabelweihe, auf den Dünger- und 
Kehrichthaufen nach Abfällen; im Sommer aber folgt er seinen edleren 
Verwandten, den Falken und Adlern, in die Berge nach. 
Häher, Elstern, Kukuk, Spechte, Eisvogel und Wiedehopf sind 
von europäischen Arten im Gefieder nur wenig oder gar nicht Zu 
Bmxcmmnx, Kunst und Handwerk in Japan. 2
        

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