Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870353
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Kunst 
in Japan. 
Handwerk 
und 
 kleine Kunstwerke zur Zierde aufge- 
 liÄ-r   stellt zu werden. Um dem Schnitzer 
    die plastische Ausführung dieser Zeich- 
 I"  "i  nungen zu erleichtern, sind die Bild- 
X 4 T' x, i werke  chinesische Helden, Glücks- 
41 XXXX x götter, japanische Strafsenfiguren  
451-, 4 je von zwei Seiten dargestellt.  
 L  Aehnliche Entwürfe für netzkeartige 
 kleine Schnitzwerke eröffnen den 
531,3,- zweiten Band. Diesen folgen Ent- 
xxi-i Würfe für die Füllung rechteckiger 
Kiefer und Fuji-Berg. Aus dem Gwa-shiki Felder, welche der Form derjnrois ent- 
des 153i" sprechen, mit Landschaften, Thieren, 
Sennin und Helden; ferner Rundfelder 
mit derartigen, zum Theil sehr hübsch angeordneten Motiven; in den 
Zwischenräumen, damit auch kein Eckchen des Papiers unbenutzt 
bleibe, lose Motive, Gänse, spielende Hunde, Yogelscheuchen u. dgl. m.; 
zum Schlufs einige Pflanzenstudien gröfseren Maafsstabes und Land- 
schaftsbilder; als letztes Bild ein von zwei hockenden Theetrinkern 
bewundertes landschaftliches Kakemono. 
Neben diesen und ähnlichen Büchern für das Kunsthandwerk hat 
Isai noch mehrere gröfsere Werke religiösen Inhalts illustrirt, welche 
jene an künstlerischem Gehalt übertreffen. Anderson nennt als die 
bernerkenswerthesten das buddhistische Andachtsbuch "Kwmmon K26 
rzkzku dzu kai" v.  185i und das 1858 erschienene Nzkhzären Slzomäz 
zkläz-daz" dzu-yä, Welches in sechs Bänden das Leben Nichiren's 
schildert, des berühmten buddhistischen Priesters und Wunderthäters, 
Welcher im 13. Jahrhundert die nach ihm benannte und noch bestehende 
Secte der Buddhisten begründet hat. 
Trauerweiden an Dammwegen zwischen Sumpßeldern. 
Schwertmessers. 
EIHIWI 
den Griff eines 
Jff des Isai für 
Von den übrigen Künstlern des Jahrhunderts, welche den Fufs- 
tapfen Hokusafs folgten, hat besonders Keisai Yeisen, sein etwas 
jüngerer Zeitgenosse, unmittelbaren Einilufs auf das neuzeitige Kunst- 
handwerk ausgeübt. Unter seinen zahlreichen Bilderheften steht in 
dieser Hinsicht das i.  1829 ausgegebene Mlvkzki 120 Fukuro obenan. 
In der Art der Mangwa des Alt-Meisters der Schule und derselben
        

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