Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870160
Holzschnitt 
Der 
19. Jahrhundert. 
Das Werk 
Hokusai. 
des 
265 
den Kindern schon mit dem ersten Leseunterricht jene Gestalten der 
Vorzeit ein, Welche sie als Erwachsene in den Werken der bildenden 
Künstler, als bedeutsamen Schmuck am Hausrath und an den Waffen 
wiederfanden und erkannten, ohne dal's sie der Beischriften oder der 
Erklärungen durch Schriftgelehrte bedurften. 
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Entwurf zum Mittelgeschosse des Glockenthurmes eines Tempels. 
Aus dem Shin hinagata des Hokusai. 
Verhältnifsmäfsig gering an Zahl sind die Bände, in Welchen 
Hokusai seine ungezügelte Schaffenslust den Beschränkungen unter- 
ordnete, Welche der Stoff, die Technik und der begrenzte Raum dem 
kunstgewerblichen Zeichner auferlegen. 
Die frühesten und anziehendsten der kunstgewerblichen Bücher 
Hokusafs sind drei Hefte in kleinem Queroctav, welche er i.  1823 
unter dem Namen Saki no Hokusai Tame-ichi (oder J-itsu) heraus- 
gegeben hat. Das eine dieser, Kouslzi lzzhagata betitelten Hefte ent- 
hält 148 Entwürfe für Tabakspfeifen, welche je ein Doppelmotiv für 
die durch ein Bambusröhrchen verbundenen, metallenen K0pf- und Mund- 
stücke einer Pfeife darbieten. Bilder von Tabak raspelnden Männern 
und eines Rauchers, der den Dampf seiner Pfeife in Gestalt des Schrift- 
zuges für das Wort Fuku, Glück, behaglich in die Luft bläst, 
schliefsen sich an. Umrifszeichnungen verschiedener Kopfstücke und 
absonderlicher Pfeifenformen füllen das erste Blatt und die letzte Bild-
        

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