Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870107
Der 
Holzschnitt 
Jahrhundert. 
Hokusafs 
Fuji-Bilder, 
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ja, der Baustoff für diesen Berg in Suruga sei jenem See der Provinz 
Omi entnommen. Deutet schon dieser anmuthende Zusammenhang 
zwischen Inhalt und äufserer Ausstattung des Buches auf die Einwir- 
kung des Künstlers, so unterliegt es auch keinem Zweifel, dal's Hoku- 
sai selbst die Zeichnung für die Pressung des Umschlages entworfen 
hat. Ein Vergleich der geprefsten Riesenkiefer im Regen, ihrer sechs 
Pfahlstützen, des Galgenthores und des Tempelchens daneben ergibt 
eine genaue Uebereinstimmung mit der vom Meister in dem dritten 
Bande seiner Mangwa auf dem 19. Blatte veröffentlichten Skizze des- 
selben Vorwurfes. 
An den Anfang seiner hundert Fuji-Bilder stellt der Künstler 
sinnvoll eine urjapanische Göttin, welche er als Mokuge-lzzäfakuya-lzime- 
uo-mzkoio, d. h. erhabene Gottheit, Erzeugerin der Blumen und Bäurne, 
bezeichnet. Der weifse, metallene Spiegel in ihrer Rechten und der 
Tamaguslzi, ein mit symbolischen Papierstreifen behängter BuSCh ClCS 
Sakaki-Strauches, in ihrer Linken erinnern an den Shinto-Mythus von 
der Sonnengöttin, welche durch das Gelächter der Götter über eine 
mit diesen Sinnbildern ausgestattete göttliche Tänzerin aus der finsteren 
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