Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1870009
Der 
Holzschnitt im 
jah rhund ert. 
HokusaPs 
Mangwa. 
249 
Hause hinausscheucht. Bunt  w    
durcheinan der gewürfelte [Ä ä w], lfsyllä Emil!   _  
Scenen aus dem Kampfe  
Sosanods gegen den acht-   
köpfigen Drachen, aus dem lila     "rääziää: 
Leben Yoshitsunds und des  ß 
Recken Benke und aus an-_ Ajyh I, W  {'21 
deren Sagenkreisen, Sennins      
und chinesische Weisen wir"   I x  
Wechseln mit Baumschlag-, (i;   kygltalfi) älä 
Vogel- und Blumenstudien,   I'M f"  Qäfgixii, 
mit Brücken, Tempeln, Dör-     .  
fern und Schiffen. Einige    Qigjffftisf J  
lustige Seiten sind Tauchern   i, U   i.  
gewidmet, welche L0tos-  W C51.  
Wurzeln vom Grunde eines   ,      
Gewässers losreifsen, Fische {die Xlü  i 
    "l lli Hi"?   S] 
mit den Handen greifen oder j    im  [E1  i J. 
allerlei Kurzweil im Wasser     ü 
treiben, alle in lebendigster   l   
Bewegung, mit den kühn-     
sten Verkürzungen. Das Iiii-t:  gifi-Il- 1';   "l  i. 
Schlufsbild zeigt uns wieder   "        
zwei übernatürliche Wesen: Ein Reisstampfer, welcher seine Arbeit durch ein Wasserwerk 
die Waggyfn, als fettleibige, verrichten läfst. Aus der Ikiangwa des Hokusah 12. Band. 
dickohrige, langhaarige Ge- 
stalten, in chinesischer Tracht, deren eine einen blühenden Lotoszweig, 
die andere eine mit kostbaren Perlen gefüllte Dose hält; zu ihren 
Füfsen sind die als Takara-mozzo bekannten Sinnbilder irdischer Schätze 
ausgestreut und beide schmunzeln so seelenvergnügt, dafs sie ihrem 
Namen, welcher sie als Genien gemüthlichen Lebensgenusses bezeichnet, 
alle Ehre machen. 
Der fünfte Band ist vorwiegend der Baukunst gewidmet. Der 
Künstler zeigt uns den Bau der Galgenthore, der Glockenhäuser, der 
drehbaren Büchereien und der Dächer der buddhistischen Tempel auf 
ihrem reichen Consolenwerk, theils in geometrischer Zeichnung, theils 
mit genrehaften Beigaben. Historische und mythische Figuren, in 
gröfserem Maafsstabe gezeichnet, und einige gröfsere Landschaften füllen 
den Rest des Bandes, dessen architektonischen Inhalt der Meister in 
seinem Slzzäz lzmagata später mit schönerem Erfolg behandelt hat. Wie 
in den sachlichen Darstellungen dieses Bandes, so klingen auch in den 
persönlichen vorwiegend die Künste des Friedens an. In der Mehr-
        

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