Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1869666
Wachteln im reifen Hirsefeld. 
dem Ehon shaho {ukuro (Bilderschau für Künstler) des Tachibana 
Morikuni vom Jahre 1720. 
Der 
Buchdruck 
und 
die 
vervielfältigenden 
Künste. 
uch der Buchdruck der Japaner ist auf Anregungen aus China 
Azurückzuführen, wo schon im zweiten Jahrhundert unserer Zeit- 
rechnung Papierabdrücke des Textes klassischer Bücher von 
öffentlich aufgestellten Tafeln erwähnt werden und noch erhalten sein 
sollen. Dieser Umstand und das häufige Vorkommen älterer chinesi- 
scher Holztafeldrucke mit weifser Schrift auf schwarzem Grunde hat 
Ernest Satow dazu geführt, in seiner in den "Transactions of the 
asiatic society of Japan" veröffentlichten Abhandlung über die Incu- 
nabeln der japanischen Druckerkunst die Vermuthung aufzustellen, die 
Erfindung sei überhaupt davon ausgegangen, dafs man monumentale, 
mit vertiefter Schrift bedeckte Steine, wie solche in China häufig vor- 
kommen, geschwärzt und auf Papier abgerieben habe, ohne dieses in 
die Vertiefungen einzudrücken. Ein planmäfsiges, die Vervielfältigung 
beabsichtigendes Abdrucken von, für diesen Zweck geschnittenen Holz- 
tafeln scheint aber in China nicht früher als zu Ende des sechsten 
Jahrhunderts geübt worden zu sein, wo der Gründer der Sui-Dynastie 
die Ueberbleibsel der klassischen Bücher in Holz schneiden liefs. 
Lange Zeit 
schränktes ; 
erwähnt. 
blieb auch dort das Gebiet des Buchdruckes ein sehr be- 
erst im 10. Jahrhundert werden gedruckte Bücher mehrfach 
Jahre 
In Japan geschieht des Abdruckes von Schrifttafeln 
764 Erwähnung-als die Kaiserin Shiyau-toku, in 
zuerst im 
Erfüllung
        

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