Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1869529
Die 
Malerei 
Japans 
hhrhundert. 
Hokusai. 
201 
Jahrhunderts vorstellen. Diesem Lehr- (i;  Q1 arg 
meister zu Ehren führte Hokusai eine xl f,     
s vCMx  zu N  
Zeitlang den Namen Katsugawa im    V f"; Ü 
Shun-ro. Er sagte sich aber früh er   i? 
schon von demselben los und folgte VJl,   ä 
seinen eigenen Neigungen. Bis zur M62) v   M 
Mitte seines Lebens ist seine Entwicke- f  "l, (ß  F, 
lung noch fast ganz im Dunkelen. j Ä  
Wir wissen nur, dafs er wiederholt  _ 
seinen Namen wechselte, als künstle-   
rischer Erbe des Tawara-ya Sori   V-   
kurze Zeit den Namen Sori der 411  w.) in, E 
Zweite führte, diesen aber bald einem     f 
Schüler abtrat und sich Hoku-sai reä   
Tatsu-masa Rai-to nannte. X  4  L, 
Im Jahre 1798 tritt der Künst-  F"?  
K14,    Ä-n "f 
ler, welcher bis dahin nur Gedichte,  ' 
Neuahrskarte d b'll' N ll 
illusilrirt hatixe unals lzlfiihnegvedi: Färber, gefärbte Gewebe tragend, um sie zum 
  ' Trocknen aufzuhängen. Nach Hukusai. Schlufs- 
Titelbildes ZI1 einem seltenen und bild einer Sammlung von Zeugmustern unter 
schönen Bande mit Farbendrucken dem Titel "Hmagata komm" choli 
"Omza San-jzu-r0k'kaserz", welcher von den sechsunddreifsig berühmten 
Dichterinnen handelt, zuerst unter seinem allbekannt gewordenen Namen 
Hokusai an die Oeffentlichkeit. In der Folge als Lehrer und Buch- 
lllustrator vielseitig thätig, wurde er durch die steigende Nachfrage 
nach Vorlagen für Kunstschüler und Handwerker zur Herausgabe 
seines berühmtesten Werkes, der Mangwa, veranlafst, deren erster 
Band i.  1814 erschien und in den Kreisen seiner Anhänger durch- 
schlagenden Erfolg hatte.  
Welches Ansehens Hokusai sich damals schon erfreute, sehen 
wir aus dem von Kei-jiu zu Biro-ka in der Provinz Owari dem ersten 
Bande der jllangwa auf den Weg gegebenen, geistvollen Vorworte: 
"Die Blicke und Geberden der Menschen geben ihren Gefühlen 
des Ergötzens und der Enttäuschung, des Leidens und der Freude 
reichlichen Ausdruck. Auch haben die hallenden Berge und gurgeln- 
den Ströme, die rauschenden Bäume und Kräuter alle ihre besondere 
Art, und die Thiere des Feldes und die Vögel in der Luft, die Kerb- 
thiere, die Kriechthiere und die Fische, alle sind sie voll Lebenskraft, 
und unsere Herzen freuen sich, wenn wir solche Fülle von Freude und 
Lebensgenufs in der Welt erblicken. Und dennoch  mit dem Wechsel 
von Ort und Jahrzeit schwindet Alles und ist vorüber. Wie sollen 
wir den Geist und die Form aller Freude und allen Glückes, welche
        

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