Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1869509
Malerei 
Die 
Japans 
Jahrhundert. 
Ukio-ye-riu. 
199 
Tage trete. Fenol-    
losa schliefst seine  
bilderreiche Ver- an "i:  1;    
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dammung der bisher  i    
bei uns so hoch an- _ _l E ü;   
gesehenen Meister   ntlta. Ü?"   
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mit derBetheuerung,  s?"     
er wünsche keines-   1   
wegs, die Kunst in "K. Q  
classicistische oder "Hi 
aristokratische Fes- (ääiäxqk  
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sei sich wohlbe- [i]   
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rohe Schale manch   
köstliche Perle ber-   1'  
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wenigstens müsse     
das Herz rein sein,    ß  
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und diese Reinheit  5;,  "K ist 
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lich offenbar werden,     y 
bevor von einer   x  w?  
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Vollkommenheit die 3, (agil?! f 7 t; K aß)"  
Rede sein könne.   i  
Die Vorwürfe   ßt  
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der neuen Schule  u-"u _   
 an    
beschränkten sich 
keiqeßitegs    
auf Gegenstände des  
Alltagslebens, sondern umfafsten das gesammte, von den älteren 
Schulen angebaute Gebiet, die buddhistischen Heiligenbilder nicht 
ausgenommen. Ihre besten Werke hat sie jedoch nicht als eigentliche 
Gemälde, sondern als Zeichnungen für den Holzschnitt geschaffen, 
als Illustrationen von geschichtlichen Werken und Le enden; Bildnisse 
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beruhmter Schauspieler, Ringer, Sangerinnen und Courtisanen hat 
sie in I-Iolzfarbendrucken der Nachwelt überliefert; desgleichen hei- 
mathliche Ansichten  im Gegensatz zu den pittoresken Ideal-Land- 
schaften der chinesischen Schule  als Illustrationen von Reise- 
handbüchern oder als Einzelblätter. Sie hat Lehrbücher für den 
Zeichenunterricht mit Skizzen eigener Erfindung und geschickten Nach- 
bildungen v.0n Werken älterer Meister herausgegeben und illustrirte An-
        

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