Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1869385
Die 
Japans 
Malerei 
Jahrhundert. 
Kano-riu. 
x37 
Chinesen Soga Shiubun ein Landschaftsmaler ersten Ranges auf, 
welcher selbst mit dem grofsen Sesshiu wetteifert, den Fenollosa. die 
Zentralsonne nennt, um welche die schwächeren Lichter ihre Bahnen 
wandeln, die offene Thür, durch welche alle Uebrigen in den siebenten 
Himmel der chinesischen Kunst blicken. 
Sesshiu (1421-1507), ein Priester, Welcher seine Kunst bei 
Josetsu und vielleicht auch bei Soga Shiubun erlernt hatte, schwang 
sich zu einer völlig selbständigen Stellung aufserhalb der älteren Schulen 
und der zu seiner Zeit neu begründeten Kano-Schule auf. Er be- 
zeichnet den Höhepunkt der unter chinesischem Einilufs erwachsenen 
naturalistischen Richtung, und so weit strahlt sein Ruhm, dafs er selbst 
nach China berufen wird, um einen Kaiserpalast mit Werken seines 
Pinsels zu schmücken. Nach 
seiner Heimkehr lebt er im 
Tempel von Unkokztjz. und v Wlwäyilkgrlägs.  
     
nimmt davon den Namen f" ä ärxx 
Unkokh an, den nach ihm   _ b  
auch viele seiner Schüler i" x L," m an I x 
führen. Fast wie ein Heili-    F" x  K 
ger wird er verehrt, und  n T?  " jivf 
viele der von ihm geschaf- ß {r A,  4-1 iix ex 7 
fenen Figurem, Vogel- und  ' w  n,  
Landschaftsbilder beherr      
sehen als ein für alle Mal   "M  
festgestellte Motive die  Riga? i"    
Kunst der Folgezeit.  vs   
Aus Shiubuns Werk- "i   "    "g 
statt ging auch der Begrün-      
der der Kano-Schule, Ka-  '   
n O M35 am) b u) auch You" Decorative Darstellung des Sennin Meifu auf dem Fo-ho-Vogel. 
sei genannthervonwelcher, Nach Unkoku 'I'0seki  Jahrhundert). Aus dem Wa-kan 
zu Anfang des I 5. Jahrhun- m" gwayem 
derts geboren,noch vordem 
Jahre 1500 starb. Seinen Sohn, Kano Motonobu nennt die grofse 
chinesisch-japanische Encyclopädie "den Fürsten der chinesischen und 
japanischen Maler, einem Gott vergleichbar in seiner Macht". In seinen 
jugendwerken ringt er mit dem Höchsten, aber seine Thätigkeit wird ver- 
hängnifsvoll für seine Nachfolger, indem er als Begründer eines "aka- 
demischen" Stiles die Bahn voranging, auf welcher seine Nachfolger 
der Manier verfielen.  
alte 
Während sich Angesichts der Erfolge der 
Glanz der nach ganz entgegengesetzten Zielen 
Ka n o -Schule der 
strebenden Tos a-
        

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