Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867556
Kunst 
und 
Handwerk 
JaPan. 
das der Herrschaft dieser Winde mit unter- 
worfene Gebiet des benachbarten Festlandes 
kennzeichnen, werden aber für Japan durch 
Meeresströmungen gemildert, welche seinen 
Küsten "die in südlicheren Breiten angesam- 
melte Wärme ausgleichend zuführen. Japans 
Golfstrom, der Kuro-slzzzvo "Schwarze Strö- 
mung", beginnt zwischen den Philippinen und 
Formosa, umfliefst die Riukiu, gabelt sich und 
umfafst die japanischen Inseln "mit zwei Armen, 
deren mächtigster nordostwärts an der Süd- 
ostseite der drei grofsen Inseln entlang strömt 
und im weiteren Verlaufe die Westküste Nord- 
arnerikas bestreicht. 
Diesem Golfstrom Japans entgegen wir- 
 ken von Norden her kalte, aber weniger mäch- 
        
  tige Stroinungen, deren Wirksamkeit sich 
   auch auf die Flora und Fauna des Inselreiches 
Q;  "  f":    
  erstreckt. Wie der [fzwßo-slzzwo den Zusam- 
"       
_d'   menhärlg mit der tropisch-indischen Formen- 
Bliihen er Mum-B-  S I      
über geborsfenäfmlaägääcigime Welt vermittelt, so uberbrucken die in den 
am" gelames Handtuch-l Nordmeeren entspringenden Strömungen in 
Gemeinschaft mit dem Monsun die Unterbrechungen zwischen Kam- 
schatka, dem Amurlande und den japanischen Inseln. 
Die Abschwächung des Einflusses der Monsune durch die 
Meeresströmungen bewirkt in Japan kühlere Sommer und mildere Win- 
 WVJMMTWNMMNX ter, als sie die Länder westlich vom 
   gelben und vorn Japanischen Meer den 
   Monsunen verdanken. Durchweg sind 
    1.112235       
 3-  die Niederschlage weit betrachtlicher 
          
    als dort; sie vertheilen sich uber das 
      
   TÄJJPQÜ ganze Jahr, sind aber besonders häufig 
  "liiliiili-il-FÄl-ll-        
    v in der Warmen Jahreszeit. Zwei Haupt- 
    ävljäixlt!    
    regenzeiten eroffnen und schliefsen den 
   Sommer. Die erste fällt für das mitt- 
  lere Japan in den Juni,  ihr folgt der 
   eigentliche Sommer, wo unter dem 
15g;  wechselnden Einflufs von Sonnengluth 
  und haufigen Regerischauern ganz Japan 
 lwävhl einem ungeheuren Treibhause gleicht, 
Bambus im Rßgßn- Slichblatt, Bambus in in dessen feuchtwarmer Luft die Pflan- 
Gold und Schwarz, Regen in Silber auf einem    
Grund von mattem Kupferroth. Zenlrvelt elne wundersame Uepplglielt
        

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