Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1868721
Tracht 
der Japaner. 
allein, in anderen Fällen dazu noch die Brust so ausgezeichnet. 
selben Stellen wird auch der Kzmono nicht selten mit dem 
An den- 
Familien- 
wappen seines Trägers geschmückt. Als besondere Auszeichnung 
wurde in alten Zeiten auch der Gefolgschaft des Wappenberechtigten 
das Tragen seines Man an der Kleidung gestattet, eine Sitte, die in 
neuerer Zeit zu einer allgemeinen wurde und aufhörte, eine Auszeich- 
nung zu sein. Die nur auf diesem Wege zum Wappen gelangten 
Männer trugen ihr Abzeichen aber gröfser und auffallender als der ur- 
sprünglich Berechtigte, und gewöhnliche Diener, Sänftenträger und Beito, 
waren an einem grofsen, den Rücken ihres Kittels füllenden weifsen 
M012 als von dem Wappenberechtigten Abhängige gekennzeichnet. 
Vornehme in der Galatracht, und Schauspieler, welche solche darstell- 
ten, trugen das Wappen auch wohl grofs und auffällig auf ihrem weit- 
und steiffaltigem Staatskleide. Die richtige Bestimmung der Wappen 
auf den Kleidern ist oft das einzige Mittel um die auf den Waifen und 
Gerjithen dargestellten Vorgänge geschichtlich zu bestimmen. Einige 
Hülfsrnittel zu diesem Zwecke werden unsere Leser in dem die Wappen 
behandelnden Abschnitt finden. 
Enganliegende Beinkleider unter dem 1171220120 wurden nur von 
den Männern auf Reisen und Kriegszügen zugleich mit dem kurzen 
161240120 getragen, oft in Verbindung mit gamaschenartig das Schien- 
bein schützenden Strümpfen. Da- 
gegen galt ein weites, bauschiges, m, wg; z; 
bis auf die Fufse reichendes Bein- „ wäymaet 
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kleid, welches uber den Kämono 7?   5  i: g" 
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gezogen Wurde, für eine beson-  igfiir 
dere Auszeichnung des Samurai. r  
Dieses Ehren  Beirikleid   
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gen Unterrockes, welcher unten zu    
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weiten Hosenbeinen zusammen- V    
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genaht war, oben sich Jederseits   
in einem langen Schlitze öffnete. sie;  
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Sein erstes feierliches Anlegen am  5d 
15. Tage des 11. Monates des-   an: 
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Jenigen Jahres, in welchem der   v  
junge Samurai sein fünftes Lebens-    
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Jahr vollendete, war mit Farmlien- i i  
festen und Besuchen des Tempels   
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der Schutzheiligen des Geschlech-  i 
tes verbunden. Vervollständigt Murai, mir bekleidet lIliC Kirnono und Hakama, 
Wurde dle Hakama schon bei wehrt sich mit dem Bogen gegen einen Ueberfall.
        

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