Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1868441
Vorbereitung des Festes, auf welchem Nobu Naga den Mitsuhide, seinen nachherigen Mörder, tödtlich 
beleidigte. Diener hängen Rollvoriiänge an Stelle der zurückgeschobenen Shoji und schleppen eine Klapp- 
wand herbei. Schwerttragende Männer tragen einen Tisch mit Speise-Tischchen und Geräthen und einer 
Koralle in einer Ziervase; Andere bringen Ziertischchen mit Sinnbildern langen Lebens. 
Der 
japanische 
Hausrath. 
as Innere der japanischen Wohnung alten Stiles, wie wir es oben 
D geschildert haben, macht mit den Naturtönen des überall sicht- 
baren Holzwerkes, den lichten, schwarzgeränderten Rechtecken 
der Strohmatten, dem anspruchslos verzierten Papier der Fusznna, und 
den neutralen Tönen der abgeputzten Tokoizovzza-Wand einen ruhigen 
Eindruck, gleichviel 0b unter der gleichmäfsig gedämpften Beleuchtung 
bei geschlossenen Slzojz oder unter voll hereiniluthendem Tageslicht 
bei geöffneten. 
Während wir gewöhnt sind, unsere Wohnungen mit einem 
Uebermafse nicht regelmäfsig oder niemals gebrauchter Möbel, Geräthe 
und Gefafse zu überladen und unsere Zimmer gleich Kuriositäten-Läden 
vollstopfen, beengt der Japaner seine Wohnräume durch keine über- 
flüssigen Dinge; ja auch vieler Möbel, die wir als unentbehrliche anzu- 
sehen uns gewöhnt haben, bedarf er nicht. Weder Schränke, Kre- 
denzen, Kommoden, noch Tische, Bänke und Stühle, noch Bettgestelle 
füllen und beengen die Wohnräume. je nach den Bedürfnissen des
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.