Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst und Handwerk in Japan
Person:
Brinckmann, Justus
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1867160
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1868385
Die 
Japaner. 
Gartenkunst der 
nissen müssen auch hölzerne Laternen genügen, immer von einer, als 
wichtiger Bestandtheil ausgezeichneten Bedachung überragt, bisweilen 
auf hohen Pfosten als einfache Bauerhütten gebildet, durch deren 
papierüberzogene Schiebefenster das im Innern brennende Licht nur 
mit mattem Schimmer dringt. Auch der zur Aufnahme der Lampe 
bestimmte Theil der Stein- und Bronzelaternen ist öfters nur mit Wenigen 
kleinen Ausschnitten versehen, unter deren Form die der Mondessichel 
die beliebteste ist; sollen doch diese Lampen nicht zu heller Beleuch- 
tung des Gartens dienen, sondern nur jenes matt glimmende Licht ver- 
breiten, Wie es der feierlich-ernsten, an einen Tempelvorhof mit den 
ewigen Lämpchen gemahnenden Stimmung der Anlage ziemt. 
Von den Tempel-Gärten sind die alterthümlichen bemoosten 
Steinlaternen auch in die gewöhnlichen Gärten gewandert. Dort wie 
hier leitet man, wo es irgend ausführbar, ein fliefsendes Gewässer in 
den Garten, sei es auch nur durch Bambusröhren als einen Laufbrunnen, 
der sein Wasser in ein umbuschtes, ehernes oder thönernes Gefafs von 
alterthümlicher Form, in einen ausgehöhlten Baumstumpf oder ein 
F elsloch sprudelt, von dem es überlaufend sich zwischen den bemoosten 
  F"  
  man  
 K,  
   Ä 
 Y '   
 1 Es! 
 i 
   
3x3 (6 
I mixe]  
11g; ['29 
j x];  
s_,1 ä 
 {Z 
xX 
xi- 
Einfassung eines Brunnens mit Zieh- 
eimem als Motiv für die Aufzierung 
abgeschnittener Blumen. 
fäx 
156W) 
I ß 
f? 
514-5 
w. 
91 
_  
JÄ 
xix s   I] 
wpk , w. ß 4M 
x WNW e"; er"  
Qxzhg  
 
 ßw 
I"  f 
   (w:  ,I  
Lotos in einem an die Brunneneinfassung 
erinnernden Gefäfs aus alten Schiffsplanken. 
Trittsteinen sammelt, um als Bächlein, dessen Ufer durch unregelmäßig 
eingerammte Pfähle geschützt sind, weiterzufliefsen. Gern auch sieht 
man im Garten den Ziehbrunnen alter Form mit seiner quadratischen 
Holzbrüstung, deren vier Wände sich an den Ecken überschneidend 
kreuzen und in der schematischen Wiedergabe ihres Grundrisses ein
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.