Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grammatik der Ornamente
Person:
Jones, Owen
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1862676
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1865711
MITTELALTERLICHE 
ORNAMENTE. 
TAFEL 
LXX. 
ENCAUSTISCHE KACHELN. 
13m8 und 14m8 Jahrhundert. 
 
TAFEL 
LXXI. 
ILLUMINIRTE MANUscRIPrE, N0. 1. 
-12 sind aus dem 12W" Jahrhundert ; 13 aus dem 13m4 Jahrhundert. 12 und 13 entnahmen wir aus 
Illuminated Boolcs qf tke Middle Ages, von HUMPHREYS. 
Die übrigen Ornamente dieser Tafel sind vom brittischen Museum. 
den 
TAFEL 
LXXII. 
ILLUMINIRTE MANUSCRIPTE, N0. 2. 
13, 14, sind vom 13W" Jahrhundert. 1, 3-6, 8-11, vom 14W" Jahrhundert. 2, 7, 12, 15, vom 1511611 Jahrhundert. 
1, 2, 3, 7, 8, 15, sind aus den Illuminated Books of the ßlidolle Ages. 
Die übrigen vom brittischen Museum. 
TAFEL 
LXXIII. 
ILLUMINIRTE MANUSCRIPTE, N0. 3. 
Handschriften vom Anfang bis Ende des 15m1 Jahrhunderts. 11-15 aus den Illuminated Books of tlze Illioldle Ages. 
Die übrigen vom brittischen Museum. 
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MITTELALTERLICHE 
ORNAMENTE. 
DER Uebergang vom Rundbogen, der den romanischen Styl charakterisirt, zum Spitzbogen des dreizehnten 
Jahrhunderts, lässt sich deutlich in allen Bauten verspüren, in welchen diese zwei Stylarten untermischt 
vorkommen; der Uebergang von den romanischen Ornamenten aber zu den im dreizehnten Jahrhundert so 
allgemein vorherrschenden Verzierungsweisen, aussert sich keineswegs so allmälig und so klar. Man sieht 
in den letztern keine Spur mehr vom Acanthusblatt, und der rein conventionelle Verzierungsstyl herrscht 
allgemein in allen den Bauten dieser letzten Epoche. Beinahe dieselbe Stylart verkündet sich auch in den 
illuminirten Manuseripten des zwölften Jahrhunderts, die so manche ihrer Eigenheiten von. den griechischen 
Manuscripten abgeleitet zu haben scheinen. Die Verzierungen derselben bilden einen ununterbrochenen 
Stamm der an der Aussenseite hin Blätter entfaltet, und auf eine Blume ausgeht. Die allgemeine Anlage 
102
        

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